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Dienstag, 21. September 2010 (13:42 Uhr)


PaperC beschränkt Onlinelektüre

Konzession ans Ausland

Rund ein Jahr nach dem Start als frei zugängliche Plattform steht das wohl erfolgreichste Startup der jüngeren Branchengeschichte (AKEP-Award 2009, Startup des Jahres 2009) an einem Wendepunkt: Seit vergangener Woche beschränkt PaperC die kostenlose Lektüre innerhalb der Bücher – je nach Wunsch der Verlage – nach 30 bis 60 Minuten Bildschirmlesen; nach einer Stunde Wartezeit wird die Sperre wieder aufgehoben.

Im Gespräch mit buchreport.de begründet Mitgründer Martin Fröhlich die eingeführte Restriktion mit den Zwängen im Zuge der Internationalisierung (die PaperC schon im Videointerview mit buchreport.de angedeutet hatte): Bei den englischen und amerikanischen Verlagen sei es schwierig gewesen, sie vom ursprünglichen Freemium-Geschäftsmodell (Onlinelektüre gratis, kostenpflichtiger Download einzelner Seiten bzw. des ganzen Buchs) zu überzeugen. Den Nutzern entgegengekommen sei man damit, dass die Lektüre ab sofort ohner Login möglich sei; erst ab der 3. Seite ist eine Anmeldung erforderlich.

„Wir wollen verschiedene Limits testen, sind uns aber bewusst, dass wir vorsichtig sein müssen, die Nutzer nicht zu verprellen“, so Fröhlich.

Mehr zum Thema im neuen buchreport.express 38/2010, der am Donnerstag (23. September 2010) erscheint. 



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