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Online
Mittwoch, 09. November 2011 (13:09 Uhr)


Amazon will die Kindle-Familie im stationären Handel verkaufen

Onliner lernt Multichannel

„Wenn Sie Hilfe mit den Kindle Fire brauchen, wo würden Sie hingehen? Zu Amazons Unternehmenssitz nach Seattle?“ hat Barnes&Noble-CEO William Lynch noch am Montag süffisant den Konkurrenten Amazon angegriffen. Die Antwort aus Seattle folgte prompt: Am Dienstag hat Amazon angekündigt, seine Kindle-Geräte im stationären Einzelhandel zu verkaufen. 

Über 16.000 Händler in den USA sollen laut Unternehmensmeldung ab dem 15. November die neuen Kindles – Amazons aktuelle E-Ink-Reader und das Tablet „Kindle Fire“ – verkaufen, darunter Best BuyTargetWalmartStaples, Sam’s ClubRadioShak und Office Depot

Durch die Verfügbarkeit der Kindle-Familie im stationären Handel will Amazon seine Marktmacht ausbauen – Kunden können nun auch im Handel auf die Kindle-Produkte aufmerksam werden und sie direkt vor Ort testen. 

Die Strategie: Auf Kosten der Hardware-Erlöse – nach Einschätzungen von Analysten verbucht Amazon schon über den Verkauf auf der eigenen Plattform mit jeden Gerät deutliche Verluste – die Marktmacht im E-Book- und App-Bereich vergrößern und anschließend mit den Inhalten zu verdienen.  

Auch an anderer Stelle arbeitet Amazon an einer Multichannel-Stratgie – hier mit dem Ziel, die Kunden weg vom stationären Handel hin zum Internetkauf zu verführen. Die neue Amazon-App „Flow liest nicht nur die Barcodes von Produkten aus und liefert dann den Online-Preis, sondern scannt ganze Verpackungen und Cover, deren Muster dreidimensional analysiert werden (hier mehr). 



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