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Mittwoch, 18. August 2010 (12:31 Uhr)


Starten Google Editions erst im Herbst?

Frankfurt im Fokus

Der Versuch von Google, nach Amazon und Apple möglichst rasch selbst in den Vertrieb von E-Books einzusteigen, erfährt einen neuen Rückschlag. Der ursprünglich für 2009 geplante Start der Google Editions, der später auf Sommer 2010 verschoben wurde, soll laut Reuters jetzt erst im Herbst erfolgen – vermutlich zur Buchmesse.

Weitere Koordinaten des Projekts, soweit bislang bekannt:

  • Cloud/E-Reader: Statt E-Books für bestimmte Plattformen wie spezialisierte Lesegeräte per Download zu verkaufen, erhält der Leser über die üblichen Browser Safari, Internet Explorer, Firefox o.ä. Zugang zum elektronischen Text in der „Wolke“ – zur Lektüre am PC oder an allen anderen mobilen Geräten mit Internetzugang. Darüberhinaus soll jedoch auch auf „supported partner devices“ die Lektüre möglich sein (darunter vermutlich das von Google eigens entwickelte Handy sowie Handys, die auf dem Google-Betriebssystem Android basieren).
  • Einfache Erweiterung: Die Verlage und Rechteinhaber, die schon am Partner-Programm von Google teilnehmen, können in ihrem Konto festlegen, ob sie ihre Titel auch über Google Editions verkaufen wollen.
  • Distribution: Die Editions sollen sowohl über die Google-Seite als auch die Portale von Vertriebspartnern verkauft werden. In den USA sollen beispielswiese die 14.000 Mitglieder des Buchändlerverbands American Booksellers Association Googles E-Shop auf ihren Webseiten implementieren können.
  • Unklar ist noch das Pricing-Procedere: Werden die Verlage den Preis festsetzen (wie bei Apple) oder Google selbst (à la Amazon)? Bislang hatte Google mit dem Agency-Modell von Apple sympathisiert.


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