(Anzeige)

(Anzeige)
Online
Montag, 25. Oktober 2010 (11:07 Uhr)


Amazon führt E-Books-Ausleihe ein

Kindle kopiert Nook

Kurz nach der Vorlage der Quartalszahlen (Umsatzplus: 39 Prozent, Gewinnzuwachs: 16 Prozent) hat Amazon eine Erweiterung des Kindle-Programms bekanntgegeben. Noch in diesem Jahr soll ein Teil der E-Books auch zum Verleih angeboten werden.

Den Käufern von E-Books aus dem eigenen Kindle-Programm soll es damit gestattet sein, ihre E-Käufe für 14 Tage zu verleihen; in dieser Zeit kann das Buch vom Käufer/Verleiher nicht gelesen werden. Nicht alle Kindle-Titel sollen laut Amazon mit dem Verleih-Service ausgestattet werden – der Onliner will sich nach den Wünschen der Verlagspartner richten.

Mit dem Leih-Service folgt Amazon dem Rivalen Barnes & Noble, der die Nook-Titel bereits vor einem Jahr Drittlesern gegenüber öffnete – was Amazon-Chef Jeff Bezos seinerzeit belächelte.

Als weitere Kindle-Ergänzung will Amazon Zeitungen und Zeitschriften, die bisher nur auf dem Kindle selbst erhältlich sind, auch in den Kindle-Apps auf dem iPad, iPhone oder iPod touch zur Lektüre anbieten.

In der Wirtschaftspresse wird derweil viel über den Kurs der Amazon-Aktie diskutiert. Eine gefährliche Aktienblase sieht Fortune heranreifen: „Wenn heute der Aktienwert von derzeit rund 160 Dollar auf 80 sinken würde, wäre Amazon immer noch überbewertet – und würde zu einem Preis gehandelt, der immer noch den für Apple, Google oder Research in Motion signifikant übersteigt“, so das US-Wirtschaftsmagazin. So werde die Amazon-Aktie zum 67-fachen des Kurs-Gewinn-Verhältnisses gehandelt, dieser Wert liege bei Apple, zum Vergleich, beim 20-fachen. „Es ist keine Frage, ob diese Blase platzt, die Frage ist, wann sie platzt. Amazon wird in den nächsten Jahren 50 Prozent an Wert verlieren. Bei einem Preis von 150 bis 160 Dollar flirten die Investoren eindeutig mit finanziellem Selbstmord.“



blog comments powered by Disqus


ImpressumSitemapAGB © 2014

CMS, Programmierung Design und Hosting: www.wecotec.de