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Online
Mittwoch, 27. Januar 2010 (13:53 Uhr)


Börsenverein kämpft ums Urheberrecht

Offensive am Hirschgraben

Der Kampf um ihre Rechte im Internet fordert die Verlage und ihren Verband auf immer mehr Schauplätzen. Allein im Verhältnis zu Google wächst die Zahl der Konfliktfelder:

  • Vor dem zuständigen Distriktgericht in New York protestiert der Börsenverein gegen das „Amended Book Settlement“. Am heutigen Donnerstag endet die Frist für Einwendungen gegen den revidierten Vergleich.
  • Währenddessen prüft der Verband eine neue Musterklage gegen die Nutzung von Textschnipseln aus Büchern in der Google-Buchsuche.
  • Auch ein kartellrechtliches Vorgehen gegen Google steht zur Diskussion. Ziel: Die in der Libreka-Datenbank enthaltenen Titel sollen von der Google-Suche genauso gut gefunden werden wie die Titel aus dem Google-Partnerprogramm.

Auseinandersetzungen stehen zudem mit Tauschbörsen über die dort illegal verbreiteten Dateien an:

  • Nach dem Willen des Börsenvereins sollen die Verlage ab Februar den Tauschplattformbetreiber RapidShare mit Klagen überziehen, um ein Exempel gegen illegale Downloads zu statuieren.
  • Parallel sucht der Verband auf politischer Ebene nach neuen Perspektiven im Kampf gegen illegale Downloads, mit dem das Unrechtsbewusstsein der Nutzer geschärft werden kann.

Weil das in Frankreich und England durchgesetzte „3 Strikes“-Modell mit nachfolgender Internetsperre hierzulande als chancenlos gilt, wird ein 2-Stufen-Modell favorisiert: Der Urheberrechtsverletzer wird vom Provider gewarnt, bevor er gerichtlich belangt wird.

Mehr zum Thema im neuen buchreport.express 4/2010 (28. Januar).

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