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Dienstag, 29. März 2011 (14:15 Uhr)


Startups der Buchbranche im buchreport-Check

Bitte mal freimachen, Herr Schober

„Heute schon die Bücher von morgen suchen“, ist der Ansatz, den Andre Schober mit seinem Suchagenten verfolgt. Was sich hinter dem Konzept verbirgt und warum seine Firma eigentlich nur Mittel zum Zweck ist, erläutert der Gründer im buchreport-Startup-Check.

Ihr Konzept in drei Sätzen:

Druckfrisches.de ist ein Suchagent der etwa 90.000 Bücher die jährlich neu erscheinen täglich und gezielt nach Ihren Kriterien durchsucht. Findet Druckfrisches.de ein oder mehrere Bücher die zu Ihren Kriterien passen, erhalten Sie eine E-Mail oder werden per RSS-Feed benachrichtigt. Suchaufträge können für Autoren, Stichwörter, Verlage, einen speziellen Titel, der Originalsprache eines Titels, Sachgebiete und den Preis angelegt werden. So kann Druckfrisches.de beispielsweise über russische Krimis informieren, die in deutscher Sprache erscheinen. Druckfrisches.de ist kostenlos, ohne Registrierung nutzbar und finanziert sich nicht über Werbung sondern über Vermittlungsprovisionen der Online-Buchshops an die Druckfrisches.de angeschlossen ist.
 
Ihr Einstieg in die Branche:

Über drei Zwischenschritte habe ich vor fünf Jahren zur eigenen Firma gefunden: Risikocontrolling in einer Bank, Softwareentwicklung für Banken und Softwareentwicklung für den Buchhandel. Überraschend für mich war, wie viele Gemeinsamkeiten Bankgeschäfte und Buchhandel haben.
 
Ihre erste morgendliche Tat im Büro:

Das Hochfahren der wichtigsten Hardware - der Espressomaschine.
 
Ihr letztes Telefonat:

Eine Verabredung zu einem Treffen auf der Leipziger Buchmesse.

Ihr Geheimtipp für Existenzgründer:

Zu viele für ein Kurzinterview. Hier der Wichtigste: möglichst wenig falsch machen.
 
Ihre größten Stolpersteine:

Als Existenzgründer fühl man sich eher, als würde man täglich einen großen Stein einen hohen Berg hinaufwälzen. Und man muss sich uns dennoch als glückliche Menschen vorstellen.
 
Ihre peinlichsten Bookmarks:

about:blank
 
Was Google von Ihnen besser nicht wüsste:

Was Google von mir „weiß“ ist mir egal. Ich vertraue darauf, dass meine Mitmenschen ihr Urteil über mich nicht er-google-n.
 
Ihr Unternehmen in fünf Jahren:

Ich wünsche mir, auch in fünf Jahren noch die Freiheit zu haben, das tun zu können was mir Spaß macht. Meine Firma ist dabei nur Mittel zum Zweck, nicht aber der Zweck selbst.
 
Vielleicht sollte das mein Geheimtipp für Existenzgründer sein: Geht es entspannt an - denkt nicht nur an schnelles Wachstum, Millionenumsätze, Marktbeherrschung, business angels und einen baldigen millionenschweren exit, sondern habt Spaß an der Sache. Alles andere kommt dann ganz von allein.

Im buchreport Startup-Check kamen außerdem zu Wort:



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