(Anzeige)

(Anzeige)
Online
Freitag, 27. Mai 2011 (11:30 Uhr)


Perspektiven der Buchbranche aus Sicht der Hochschulen

Historisch fundiertes Orientierungswissen

Nicht nur Branchenunternehmen und ihre Mitarbeiter sind von der fortschreitenden Digitalisierung betroffen. Auch die Hochschulinstitute, die das Buch im Schild führen, beackern Themenfelder, die weniger Gewissheiten als in früheren Zeiten enthalten. Wie der Nürnberger Lehrstuhl für Buchwissenschaft den aktuellen Herausforderungen begegnet, erläutert  Prof. Dr. Siegfried Lokatis (Foto) von der Uni Leipzig im Gespräch mit buchreport.

Wie reagieren Sie auf die aktuellen Herausforderungen der Branche?

In Leipzig haben wir ja 20 Jahre Erfahrungsvorsprung, was den Untergang einer Buchkultur angeht, und reagieren entsprechend gelassen auf alle Umstrukturierungskrisen! Die Veränderungen auf dem Buchmarkt können zudem in Leipzig mit besonderer Kompetenz beobachtet werden, da hier, ein Alleinstellungsmerkmal, die Buchwissenschaft in ein Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft integriert ist.

Man studiert hier auch PR, Filmanalyse, Journalismus, Hörfunk und die auf alles, was mit Leseforschung, Online-Kommunikation und Computerspielen zusammenhängt, spezialisierte Medienpädagogik. Vor diesem Hintergrund ist die Buchwissenschaft auch bestrebt, ein historisch fundiertes Orientierungswissen anzubieten, was der großen Tradition der Buchstadt Leipzig in besonderem Maße entspricht.

Alle Artikel der Serie:

Aus: buchreport.magazin 5/2011

 

 



blog comments powered by Disqus


ImpressumSitemapAGB © 2013

CMS, Programmierung Design und Hosting: www.wecotec.de