„Sprechen immer, verhandeln nie“
Bei Amazon liegen nach dem Tagesstreik der vergangenen Woche weitere Proteste in der Luft. Verdi-Sekretär Heiner Reimann stellt sich auf eine lange Auseinandersetzung mit dem Online-Riesen ein. Doch die internationale Struktur und die Größe des Unternehmens stellen die Arbeitnehmervertreter vor Herausforderungen. mehr...Digitale Bücher barrierefrei kaufen
Die Tatsache, dass der Kauf eines E-Books bei Apple oder Amazon den Kunden praktisch an diesen Händler binde, sei eine Bedrohung für die europäische Buchhandelsstruktur, stellen die Mainzer Professoren Christoph Bläsi und Franz Rothlauf fest und fordern einen barrierefreien E-Book-Handel. mehr...Freihandelsabkommen nur ohne Kultur und Medien
Die Bemühungen von Verbänden wie dem Deutschen Kulturrat und Börsenverein haben offenbar gefruchtet. Das Europäische Parlament hat beschlossen, dass in den Verhandlungen über ein umfangreiches Freihandelsabkommen mit den USA der Kultur- und Medienbereich ausgenommen werden soll. mehr...Teure Friedenspfeife
Ende des vergangenen Jahres hatte sich Penguin im Agency-Streit schon mit dem US-Justizministerium verglichen. Jetzt folgt eine kostspielige Einigung mit den Bundesstaaten und Verbraucherschützern. In Kürze startet der Prozess gegen Apple. Im Vorfeld sorgt die US-Regierung mit der Veröffentlichung eines Mail-Wechsels von Steve Jobs für Schlagzeilen.
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Kindle-Welt öffnet sich für Fanfiction
Amazon will die riesige Fanfiction-Szene unter seine Fittiche nehmen: Der Online-Riese eröffnet im Juni die neue Plattform „Kindle Worlds“, über die Autoren Romane und Kurzgeschichten zu ihren Lieblingscharakteren professionell veröffentlichen können. Um die Lizenzierung kümmert sich Seattle.
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Kommt Amazon auch ins B2B-Geschäft rein?
Lehmanns Media versorgt neben Endkunden insbesondere institutionelle Kunden. Geschäftsführer Detlef Büttner skizziert im Interview die Herausforderungen. mehr...E-Commerce reimt sich auf Emotion
Nach dreijähriger Anlaufzeit ist das Portal Bookish endlich im Netz. Simon & Schuster, Hachette und Penguin haben schon über 30 Partnerverlage im Boot. Mit Buchempfehlungen soll die direkte Leseransprache forciert werden.
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„Der Matrix-Händler“
Wie konnte Amazon vom belächelten Online-Buchhändler zum Disruptor zahlreicher Branchen aufsteigen? Dies fragt sich Carsten Knop in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Seine Antwort: Eigentlich ist Amazon kein Handelsunternehmen mehr – sondern ein Datensammler. mehr...„Besitz gegen Konsum tauschen“
Auf der Liste der größten Innovatoren in der internationalen E-Book-Branche steht 24symbols ganz oben. Bislang agiert der E-Book-Streaming-Dienst in Spanien und Großbritannien. Doch eine Ausweitung auf Zentraleuropa scheint programmiert. Im Interview beschreibt Gründer Justo Hidalgo die Strategie und Vorteile von Flatrate-Modellen. mehr...„Buchpreisbindung ist nicht verhandelbar“
Der Börsenverein sorgt sich um die Zukunft der Buchpreisbindung. Das Gesetz stehe zur Disposition, weil die EU-Kommission den transatlantischen Handel liberalisieren wolle. Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis (Foto: re., mit Kulturstaatsminister Bernd Neumann) appelliert an die Bundesregierung, Druck auf Brüssel auszuüben. mehr...„Wollen kein Buchmuseum sein“
Seit Monaten liegen Verlage und Bibliotheken im Clinch wegen der Ausleihe von E-Books. Frank Simon-Ritz, der neue Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands, zeigt sich dennoch zuversichtlich, mit Hilfe des Börsenvereins eine Lösung zu finden. mehr...Senioren sollen Wachstum sichern
Die deutschen Online- und Versandhändler haben ihren Umsatz im ersten Quartal deutlich gesteigert. Zu den Wachstumstreibern gehörten insbesondere die Warengruppen Bücher , Bild- und Tonträger. Auf Kunden-Seite füllen immer mehr ältere Verbraucher digitale Warenkörbe. mehr...„Amazon ist ein Feld-Wald-Wiesen-Anbieter“
Die Ehe von Orell Füssli mit dem deutschen Filialisten-Primus ist noch nicht ganz vollzogen. Doch in der Schweiz wird längst an einer gemeinsamen Strategie gefeilt, die das Joint Venture insbesondere gegenüber Amazon stärken soll. Unklar ist noch, welchen Namen das Paar trägt. Klar ist aber: Die Verzahnung von Offline und Online soll ausgespielt werden, wie CEO Michael Kunz (Foto) erklärt.
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