„Amazon wird niemals ein deutscher Verlagsriese“
Amazon wird nicht lange Freude am Verlagsgeschäft haben, meint Matthias Ulmer, Geschäftsführer des Eugen Ulmer Verlags. Letztlich werde der Onliner seine verlegerischen Aktivitäten wieder auf Selfpublishing reduzieren. Und zusätzlich Bestseller unter eigenem Label vermarkten. Dafür sei Amazon wiederum auf die klassischen Verlage angewiesen. mehr...(3 Kommentare)
„Die Branche braucht mehr spontane Aktionen“
Der „Virenschleuderpreis“ für erfolgreiches Marketing im Social Web geht in die zweite Runde – mit erweitertem Konzept: Die Frankfurter Buchmesse ist mit an Bord, die Tore werden auch für branchenfremde Unternehmen geöffnet. Idee und Perspektiven erläutert Mit-Initiator Leander Wattig (Foto) im Interview mit buchreport.de. mehr...„Amazon kann die Preisbindung zu Fall bringen“
Dass Amazon als Verlag aktiv wird, bedrohe nicht nur das gesamte Ökosystem der Verlage – sondern letztlich auch die Buchpreisbindung, fürchtet Imre Török (Foto) vom Verband deutscher Schriftsteller. Doch es gebe auch Anzeichen, dass traditionelle Verleger und Schriftsteller dank der Allmacht des Online-Riesen wieder näher aneinanderrücken. Teil 2 der buchreport-Serie zu den Verlagsaktivitäten von Amazon. mehr...(3 Kommentare)
E wie Experiment
Der Weg vom Interesse zur Kaufentscheidung ist manchmal erstaunlich lang. Das zeigen die bisherigen Erfahrungen der Verlage mit „Enhanced E-Books“. Die technischen Möglichkeiten lassen Verlagsmanager schon mal ins Schwärmen geraten. Der wirtschaftliche Erfolg bisher nicht. mehr...buch.de wächst nur noch einstellig
Die Thalia-Onlinetochter buch.de hat nach vorangegangenem zweistelligen Wachstum nur noch ein Umsatzplus von 7,7% für Oktober bis Dezember 2011 ausgewiesen. Das Weihnachtsgeschäft lief demnach schlechter als erwartet. mehr...F-Commerce? Daumen runter
Der E-Commerce differenziert sich immer weiter aus, mobil als M-Commerce oder via Facebook als F-Commerce. Lieferanten und Händler wollen sich nicht mehr nur mit einem Profil im Freunde-Netzwerk Facebook auf der Höhe der Zeit präsentieren, sondern suchen auch nach Möglichkeiten, ihre Produkte dort direkt an die Interessenten zu bringen. Ob das wirklich funktioniert, ist aber fraglich. mehr...(1 Kommentar)
„Amazon ist eine Gefahr für große Verlage“
Die verlegerischen Aktivitäten von Amazon beschäftigen auch die deutsche Branche. buchreport.de hat sich umgehört und bringt die Einschätzungen in einer Serie. Joachim Kaps (Foto), Chef von Tokyopop Deutschland, geht davon aus, dass Amazon zunächst die Bestseller-Sahne des Buchmarkts abschöpfen will – weshalb der eigene Manga-Verlag nicht als erster betroffen sein werde. mehr...„Amazon bedroht jedes Wachstumssegment“
Beim Schlagabtausch zwischen dem Online-Primus und größten stationären Buchhändler in den USA wird der Tonfall rauer. Barnes & Noble will weiterhin keine gedruckten Bücher aus dem Amazon-Verlag in den eigenen Geschäften verkaufen. Auch der US-Autorenverband stimmt in den Kanon der Amazon-Kritiker ein.
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Kindle zehrt am Amazon-Gewinn
Der weltgrößte Onlinehändler Amazon zahlt für seine rasante Expansion einen hohen Preis: Das US-Unternehmen legte eine sattes Umsatzwachstum im Weihnachtsgeschäft und für das gesamte Jahr 2011 vor. Kehrseite der funkelnden Medaille: Der Gewinn ist massiv eingebrochen. Und dazu trägt wesentlich das eigene Hardware-Geschäft bei.
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„Multichannel ist ein Mythos“
Im Kampf gegen Amazon setzen die stationären Champions in- und außerhalb des Buchhandels auf Multichannel-Tugenden. Der E-Commerce-Experte Jochen Krisch (Foto) meldet im Interview Zweifel bei der Verknüpfung von Online und Offline-Geschäften an. mehr...(1 Kommentar)
Deutscher Onlinehandel hinkt hinterher
In dieser Woche haben die deutschen und französischen Handelsverbände Zahlen für den Onlinehandel 2011 präsentiert. Überraschendes Fazit: Der E-Commerce im Nachbarland ist nicht nur größer, sondern wächst auch schneller als der deutsche. Gemeinsamer Nenner: An der Spitze liegt Amazon. mehr...Kampfansage an Amazon und Kobo
Die größte US-Buchkette Barnes & Noble will offenbar auch in Großbritannien Fuß fassen: Nach Informationen von „Bloomberg“ ist der Filialist im Gespräch mit der marktführenden britischen Buchkette Waterstones. Demnach wollen die Briten den E-Reader „Nook“ noch im Laufe diesen Jahres in ihren Filialen verkaufen. mehr...Von Ama bis zon
Greg Greeley, Europa-Chef von Amazon, hat in dieser Woche bei der DLD Conference in München unmissverständlich das Online-Terrain abgesteckt. So wie Gutenberg einst die Transkribenten aus dem Geschäft gedrängt habe, zwinge das Internet heute den Buchhandel zum Umdenken. Was Greeley verschwieg: „Das Internet“ ist im Einzelhandel fast ein Synonym für Amazon. Und Amazon lässt wenig Raum für Manöver. mehr...(1 Kommentar)
Die nächste Hürde genommen
Die Europäische Kommission und 22 von 27 Mitgliedstaaten der EU haben am Donnerstag das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (Acta-Abkommen) gegen Raubkopien und Produktpiraterie unterzeichnet. Deutschland ist aus formalen Gründen noch nicht dabei gewesen, wird die Unterzeichnung allerdings zeitnah nachholen. mehr...Ausrufezeichen fürs E-Book
Immer mehr Verlage sind entschlossen, ihre digitalen Inhalte so zu vermarkten, dass sie damit Geld verdienen. In den Vertriebs- und Marketingabteilungen entstehen zunehmend geeignete E-Book-Werbemittel. Anders als die Handelsvorschauen bei gedruckten Büchern sind sie offenbar eher als Ausrufezeichen gedacht. Zu den Vorreitern gehören zwei in puncto Programm und Größe sehr unterschiedliche Verlage. mehr...(1 Kommentar)
Die Mühen der digitalen Ebene
In den USA blicken die Verlagsmanager mit gemischten Gefühlen in die digitale Zukunft. Besonders in der Frage, ob der eigene Verlag zu den Gewinnern gehöre, dominieren inzwischen die Pessimisten. James McQuivey (Forrester Research) analysiert die Ursachen. mehr...Was ändert sich in den Gehirn-Schaltkreisen?
Wie schätzen die deutschen Verlage die Offensive von Apple auf dem Feld der Lehrbücher ein? Der Vorstoß sei ein Schritt in die richtige Richtung, aber das Ziel werde anders aussehen, erklärt Herbert Bornebusch, Bereichsleiter Erwachsenenbildung und Schule bei Langenscheidt. mehr...„Open Access ist kein Teufelszeug“
Das Dauerthema Open Access stand auch in dieser Woche bei der Academic Publishing in Europe (APE)-Tagung ganz oben auf der Agenda. Derk Haank (Foto), CEO des Wissenschaftsriesen Springer Science + Business Media, erklärte, dass sich die Einstellung der Verlage geändert habe. mehr...Bitte mal abspecken
Der Druck der Aktionäre, die sich für eine Zerschlagung der von Erik Engstrom geführten Reed Elsevier-Gruppe aussprechen, nimmt zu. Nachdem ursprünglich über den Verkauf des Messegeschäfts spekuliert wurde, ist jetzt von LexisNexis die Rede. mehr...Rüstzeug für digitale Buchkultur
Beim Spitzengespräch von Branchenvertretern mit führenden SPD-Politikern haben sich die Sozialdemokraten für fixe Preise und den reduzierten Mehrwertsteuersatz bei E-Books ausgesprochen. mehr...(2 Kommentare)













