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Verband
Freitag, 28. Dezember 2012 (11:19 Uhr)


buchreport.de Jahresrückblick (Teil 10)

Der überforderte Verband

Weil sich das Geschäftsgefüge der Branche neu formiert, gerät auch der Börsenverein unter Druck. Der Verband, der mühsam versucht, drei auseinanderdriftende Sparten unter einem Dach zu halten, erlebt 2012 turbulente Zeiten:

  • Die buchhändlerische Genossenschaft eBuch, mit rund 600 Buchhandlungen eine Macht im Verband, erstattet im Juni Strafanzeige gegen Vorsteher Gottfried Honnefelder, Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis und Joachim Treeck, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Börsenvereins-Holding BBG. Vorwurf: Mit einer aussichtslosen Schadensersatzklage gegen ehemalige Geschäftsführer der Buchhändler-Abrechnungsgesellschaft (BAG) sollen sie 585.000 Euro aus der Vereinskasse verbrannt haben (hier mehr). Die Staatsanwaltschaft lehnt die Anzeige im August ab (hier mehr), intern schwelt die Debatte aber weiter.
  • Im Juli schiebt die Börsenvereins-Wirtschaftstochter MVB ihre White-Label-Shop-Lösung an den Start, die das stationäre Sortiment an das Internet andocken soll (hier mehr). Das wollen Mitgliedsfirmen wie Libri, KNV und Umbreit auch. Weil sie groß investiert haben und bereits mehrere Tausend Online-Shops betreiben, wird die Konkurrenz aus dem Verband scharf kritisiert. Auch die Sortimenter ärgern sich über die MVB-Aktivitäten (hier mehr).
  • Der Krach kulminiert im Dezember, als ein brisanter Deal der MVB bekannt wird: Sie hat der Discounter-Kette Netto einen E-Book-Shop eingerichtet (hier mehr). Die Schützenhilfe für einen externen Wettbewerber treibt die buchhändlerische Basis auf die Barrikaden (hier mehr). Nach einem Brandbrief von Thomas Wrensch, Vorsitzender des Sortimenter-Ausschusses, zieht Vorsteher Honnefelder die Notbremse. Die MVB muss den Vertrag mit Netto schnellstmöglichst kündigen (hier mehr).

Die Zukunftsstrategie des Börsenvereins besteht darin, sich als Brancheninnovator unverzichtbar zu machen. Dieses Anliegen wurde 2012 vom lauten Knirschen im Getriebe übertönt. Fazit: Weil alle härter kämpfen müssen, werden noch mehr Unternehmen ihre Mitgliedschaft kritisch hinterfragen.



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