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Verlage
Freitag, 29. Juni 2012 (09:30 Uhr)


PaperC will Verlagen seine technische Infrastruktur anbieten

Evolution auf dem E-Book-Markt

Das Branchen-Start-up PaperC, als Vertriebsplattform für digitale Sach- und Fachbücher aktiv, will seine technische Infrastruktur auch Verlagen, Buchhändlern und Bibliotheken anbieten – in Konkurrenz zur MVB-Verbandslösung Libreka. Über PaperC könnten Verlage individualisierte E-Books anbieten oder digitale Bücher über eine Flatrate vermieten.

Das Modell im Detail: 

  • Die Leipziger wollen Verlagen die technische Infrastruktur ihrer Plattform zur Verfügung stellen. Über PaperC können Verlage ihren digitalen Content auf der eigenen Webpräsenz abbilden und ihren Kunden ermöglichen, titelübergreifend passgenaue E-Books zu erstellen. Auch der Erwerb vollständiger E-Books als Pdf und Epub sowie das Arbeiten mit den Inhalten sind möglich.
  • Auch das Vermieten von E-Books über PaperC ist grundsätzlich möglich, haben die Leipziger doch bereits Ende 2011 ein Abo-Modell entwickelt. Die Nutzer bezahlen eine monatliche Pauschale und erhalten dafür (bei begrenzter Lesezeit) freien Zugang zu jenen Titeln, die die Verlage für Abokunden freigegeben haben. Das Subskriptionsmodell ist zurzeit noch in der Testphase, soll aber noch im dritten Quartal 2012 mit ersten Verlagen auf der neuen Plattform Paperc.com umgesetzt werden (hier weitere Details). 
  • Mit der PaperC-Technik könnten Verlage ihre Titel als Flatrate einzelnen Unternehmen oder Berufsgruppen für eine Gebühr zur Verfügung stellen, während sich das PaperC-Portal selbst auf das Endkundengeschäft fokussiert. 
  • Möglich wäre sowohl eine White-Label-Lösung, die auf Technologie von PaperC aufsetzt, oder eine Integration in einen Verlagsshop. 
  • Auch eine unabhängige Plattform verschiedener Verlage über die technische Infrastruktur von PaperC ist denkbar – als Alternative zur MVB-Verbandslösung Libreka (die ebenfalls ein Mietmodell entwickelt hat). 
  • Konzeptionelle Gespräche zu allen drei Varianten werden bereits geführt; eine Umsetzung bedarf aber einigen Aufwandes, der sich auf viele Schultern verteilen ließe, erläutert Katja Splichal von PaperC gegenüber buchreport

Eine ausführliche Analyse zum Thema lesen Sie im aktuellen buchreport.express  26/2912 (hier zu bestellen). 



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