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Wochenschau
Samstag, 17. September 2011 (08:54 Uhr)


Die Wochenschau von buchreport.de

Was geschah in KW 37?

AUFGEFALLEN – das Thema der Woche

Das Top-Thema dieser Woche war eine Top-Personalie am Donnerstag: Der Chef der deutschen Random-House-Dependance Joerg Pfuhl (47) verlässt die Verlagsgruppe zum Ende des Jahres auf eigenen Wunsch. Frank Sambeth (40), COO der Verlagsgruppe und assoziiertes Mitglied der Geschäftsleitung, übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung. Die Beförderung von Sambeth, dem Fachmann füe E-Books in München, ist als Zeichen zu werten, dass Random House künftig auch in Deutschland das Augenmerk besonders auf das digitale Geschäft lenken will. Zahlreiche Medien bezogen sich in ihrer Berichterstattung auf buchreport.de. (hier mehr...).


ANGEKLICKT – die wichtigsten News auf buchreport.de

Der Diogenes-Verleger Daniel Keel ist am Dienstag gestorben, buchreport blättert zurück

Die Hängepartie rund ums Google Book Settlement hält an, möglicherweise gehen die Autoren bald eigene Weg

Authors Guild verklagt Universitätsbibliotheken

Saturn baut Buchgeschäft aus

Shortlist präsentiert, buchreport-Umfrage zum Deutschen Buchpreis

AUSGETAUSCHT– das Interview der Woche

Das von reichweitenstarken Portalen wie Amazon forcierte Self-publishing-Modell ändert nicht nur die Rahmenbedingungen von Verlegern, sondern auch von Agenten. Als Reaktion engagieren sich immer mehr Agenten selbst als Verleger. Nicht jedoch Peter S. Fritz, der im Interview mit buchreport.de vor Interessenskonflikten warnt. (hier mehr...).


ZUGESPITZT– der Kommentar der Woche

Für die Schweizer Buchbranche verschieben sich die Rahmenbedingungen. Die Euro-Frage enthält mehr Sprengstoff als die Preisbindungs-Hängepartie. Urs Heinz Aerni kommentiert. (hier mehr...).

GEZWITSCHERT – der Tweet der Woche

JeffJarvis: Amazon just recommended my book to me (the Kindle version).


AUSGESCHWÄRMT – der Blick über den Tellerrand

Im ersten Halbjahr sind die Umsätze mit E-Books in den USA um 161% auf 475 Mio Dollar gestiegen. Auch Hörbuch-Downloads entwickeln sich positiv. Sorgen bereiten den Verlegern die Taschenbücher, deren Erlöse  im Juni um 64% sanken. (hier mehr...).


ANGEKLOPFT – der Aufsteiger der Woche

Eine Geschichte der digitalen Welt erzählt Christian Stöcker unter dem Titel „Nerd attack!“ bei der DVA. Auf Platz 60 im HC-Sachbuch


VORAUSGEBLICKT – die Termine des Monats

  • bis 31.10. Könemann-Kalenderausstellung, Hagen
  • 24.9. Nachwuchstreffen, Berlin
  • 25.9. Azubi-Schifffahrt 2011 in NRW
  • 11./12.10. Jahrestagung der Intern. Buchwissenschaftl. Gesellschaft, Mainz
  • 14.9. Fachkongress Publishing der Zukunft, Ismaning
  • 10.11. Branchen-Parlament, Frankfurt/Main
  • 17./18.11. E:Publish Kongress für neues Publizieren, Berlin


AUFGELESEN – was sonst noch geschah

Während derzeit noch alle übers Denglisch schimpfen, könnte im Friedrich-der-Große-Jahr 2012 die gute alte französisch-deutsche Sprachpanscherei wieder in Mode kommen. So erklärt „Bild am Sonntag“ schon mal zwei Führungskräften des Verlags C. Bertelsmann, die in der Einladung zur Präsentation der Biografie „Friedrich der Große“ von Tillmann Bendikowski als „Head of Administration an Cultural Events“ und „Head of Public Affairs“ firmiert hatten: „Liebe Häupter für kulturelle Ereignisse und öffentliche Affären, wenn Sie schon smit fremdsprachigen Titeln protzen, für den King of Prussia wäre Französisch angemessen. Denn deutsch sprach der Roi de Prusse ungern und holprig.“ C’est vrai! Allerdings sollte, wer diesen Appell beherzigen will, auch der berühmten Worte des Fußball-Profis Dietmar ,Didi‘ Hamann gedenken: „Dass mein Gegenspieler mich umgestoßen und am Torschuss gehindert hat, hab ich ja noch wegstecken können, aber als er mich einen ,Pardon‘ genannt hat, habe ich die Nerven verloren und nachgetreten.“



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