buchreport

Was geschah in KW 31?

AUFGEFALLEN – das Thema der Woche

Der von buchreport im deutschen Sortimentsbuchhandel repräsentativ erhobene Umsatztrend zeigt nach dem sehr schwierigen ersten Halbjahr auch im Juli keine Besserung. Wie viele Sondereffekte und wie viel die allgemeine Buchhandelskonjunktur die Kassenlage bestimmen, muss sich jetzt im August erweisen: In diesem Monat gibt es einen Verkaufstag mehr, und auch die wegen abweichender Ferientermine verschobenen Schulbuchumsätze sollten in den kommenden Wochen nachholbar sein. Zudem gibt es einzelne Segmente und Unterabteilungen, die gegen den Trend Umsatzzuwächse erzielen: Auch ein Jahr nach dem Impuls durch den Sarrazin-Bestseller bleibt die Sachbuch-Nachfrage lebhaft. Kinderbücher erfreuen sich trotz der demografisch kleiner werdenden Zielgruppe wachsender Beliebtheit. Ebenfalls nachgefragt sind die Reiseführer, während der Kartenmarkt weiter schrumpft. mehr…


ANGEKLICKT – die wichtigsten News auf buchreport.de

3. Quartal 2011: Umsatz von buch.de steigt, Gewinn sinkt
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Blaue Büchercouch: ZDF-Literatursendung startet im September
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Vom Buch auf den Bildschirm: Zwei Branchen erkunden Schnittmengen
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Mobile Hörstation: Der Audio Verlag setzt auf QR-Codes
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Schweiz: Referendum gegen das Preisbindungsgesetz kommt 2012
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Trennung mit Zoff : Buchhandlung verlässt die eBuch mit Aplomb
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AUSGETAUSCHT– das Interview der Woche

Zum Monatsbeginn ist die neue Ausbildungsordnung für Buchhändler in Kraft getreten. Mitgewirkt am neuen Berufsbild hat Peter-Stephan Cremer, Bildungsgangleiter Buchhandel am Joseph-DuMont-Berufskolleg in Köln und Sachverständiger in der Rahmenlehrplankommission der Kultusminister und -senatoren der Länder (KMK). Im buchreport-Interview fordert er mehr Einsatz für den Nachwuchs.  weiter…


ZUGESPITZT – der Kommentar der Woche 

Das beste Nachwuchsmarketing erreichen wir aus meiner Sicht nicht unbedingt durch eine Werbekampagne, sondern vielmehr durch Azubis, die ihren Job lieben und ihn gern machen. Die Branche hat das Glück, dass die meisten Leute mit Herzblut dabei sind – das gilt gerade auch für den Nachwuchs. Wenn nun auch die Begleitumstände, die Konditionen und das Arbeitsumfeld passen, werden die jungen Arbeitnehmer genau das machen, was eine groß angelegte Werbeaktion leisten soll: Sie werden in ihrem Umfeld von ihrem tollen und begeisternden Job berichten. Wer kann besser für unsere Branche, ihre Berufe und Berufsbilder werben als Azubis, Volontäre und andere Brancheneinsteiger? Würde das nicht auch viel eher zu einer Branche passen, zu deren Selbstverständnis es doch gehört, sich nicht nur von großen Werbekampagnen beeindrucken zu lassen, sondern von realen Eindrücken und von persönlicher Empfehlung?

Tony Stubenrauch, Nachwuchssprecher Börsenverein


AUSGESCHWÄRMT – der Blick über den Tellerrand

Der stationäre Handel ist weltweit unter Druck, die Umsätze sind rückläufig. Auch Frankreichs Buchhandlungen verlieren. Um den Verbrauchern diese für den Buchhandel existenzbedrohliche Situation zu verdeutlichen, starten französische Verbände jetzt eine gemeinsame Aktion.  weiter…


ANGEKLOPFT – der Aufsteiger der Woche

Tobias Bonhoeffer und Peter Gruss haben bei C.H. Beck den Sammelband „Zukunft Gehirn“ über neue Erkenntnisse in der Hirnforschung herausgegeben, der auf Platz 53 der Bestsellerliste der Hardcover-Sachbücher anklopft.


VORAUSGEBLICKT – die Termine des Monats

  • bis 9.9. Umbreit Kalender- und Nonbook-Ausstellung, Bietigheim-Bissingen
  • bis 31.10. Könemann-Kalenderausstellung, Hagen
  • 25.9. Azubi-Schifffahrt 2011 in NRW
  • 10./11. 9. Branchen-Parlament, Frankfurt/Main
  • 11./12.10. Jahrestagung der Intern. Buchwissenschaftl. Gesellschaft, Mainz
  • 14.9. Fachkongress Publishing der Zukunft, Ismaning
  • 17./18.11. E:Publish Kongress für neues Publizieren, Berlin


AUFGELESEN – was sonst noch geschah

In einem amüsanten Essay beleuchtet Eckhard Fuhr in der „Welt“ anlässlich des 100. Todestages von Konrad Duden die Liebe der Deutschen zur Rechtschreibung: „Zu jeder Liebe gehört ein gerüttelt Maß an Masochismus. Bei der Liebe zur Orthografie ist es recht großzügig gerüttelt. Es läuft fast über.“ Wie wahr. Wie formulierte auch Friedrich Nietzsche so treffend: „Wenn du zum Schreiben gehst, vergiss die Peitsche nicht.“

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