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Wochenschau
Sonntag, 12. Juni 2011 (09:18 Uhr)


Die Wochenschau von buchreport.de

Was geschah in KW 23?

AUFGEFALLEN – das Thema der Woche

Das seit Herbst 2009 vereinzelt getestete neue Konzept für die Club-Filialen hat sich offenbar bewährt: Die Club-Mutter DirectGroup Germany öffnet flächendeckend ihre Filialen in Richtung Handel und bietet das bisherige Vorteils-Sortiment auch Nicht-Club-Mitgliedern an. Zum 1. Juli werden alle 226 Filialen des Unternehmens ihre Produkte an alle Kunden verkaufen – bisher war der Kundenkreis auf Mitglieder beschränkt. (hier mehr). Im Interview mit buchreport versichert Club-Chef Bernd Schröder, mit der Neuausrichtung die Alleinstellung des Club zu schärfen (mehr). Sie sei aus der Not geboren, kommentiert dagegen Thomas Wilking (mehr).

 


ANGEKLICKT – die wichtigsten News auf buchreport.de

Buchtage: Keine großen Sprünge im Verband weiter...

Buchtage: Der Börsenverein definiert seine Kernaufgaben
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Übersetzerverband: wirft Verlagen systematischen Rechtsbruch vorweiter...

Münchner Fingerübung: Erstes Aushängeschild der Bertelsmann-Holtzbrinck-Allianz
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Im Google-Zeitalter: Bibliothekartag thematisiert Herausforderungen der Digitalisierung
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Bücher-Zar in spe: Kauft Private-Equity-Firma Najafi Borders-Filialen?
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Rückzug programmiert? Hugendubel in Berlin
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AUSGETAUSCHT– das Interview der Woche

B2B-E-Book-Händler weiten nicht nur ihren Branchen-, sondern auch den regionalen Radius aus, um internationale Partnerschaften zu schließen. So konnte der Berliner Anbieter von White-Label-E-Book-Shops txtr mit dem Multi-Technologiekonzern 3M einen schwergewichtigen Investor an Bord holen. Im Interview beschreibt Ulrik Deichsel, verantwortlich für die Unternehmensentwicklung beim E-Book-Spezialisten, wo das Geld investiert werden soll und warum die Telekommunikationsdienstleister Vorteile gegenüber Amazon haben.

txtr-Manager Ulrik Deichsel über neue E-Schwergewichte


ZUGESPITZT – der Kommentar der Woche 

Nachdem Hartwig Schulte-Loh zum Schutz des Buchhandels zwei Preise für E-Books vorschlug, hält der Leser Klaus Wrede dagegen: „Was halten Sie denn von folgendem Vorschlag: Der Kunde darf ein E-Book erst kaufen, wenn er nachgewiesen hat, dass er vorher die Printversion im stationären (!) Buchhandel erworben hat und weiterhin durch einen Onlinetest nachweist, dass er diese auch tatsächlich gelesen hat ;-) Aber im Ernst: Ihr Vorschlag scheint dem Wesen digitaler Produkte zu widersprechen. Wäre es dann nicht einfacher E-Books gleich ganz abzuschaffen? Sicher, viele Buchhandlungen werden aufgrund der Digitalisierung noch untergehen, doch jede Buchhandlung ist ein magischer Ort und kann etwas bieten, über das kein E-Book und kein Onlineshop jemals verfügen wird. Weil sie diese Magie lebendig halten, wird es vielen anderen stationären Buchhandlungen gelingen erfolgreich zu überleben. Glaube ich als Kunde!“

Klaus Wrede zu zwei Preisen für E-Books


AUSGESCHWÄRMT – der Blick über den Tellerrand

Was haben Chai-Teebeutel und Bonsai-Bäume mit Büchern zu tun? Gar nichts, und dennoch schwärmen Buchhändler auf der Suche nach neuen Sortimenten aktuell gerne weit aus. „Non-Book“-Artikel mit Book-Bezug, darauf will sich dagegen Penguin mit einer Merchandising-Produktlinie fokussieren.  mehr...


GEZWITSCHERT– der Tweet der Woche

Steffenmeier: #btb11 Manchmal ist es gut, wenn jemand nach 5 Jahren Abstinenz die Buchbranche sachlich und unaufgeregt beurteilt, wie hier M. Conrad (zu Vortrag des Tchibo-Chefs bei den Buchtagen in Berlin)


ANGEKLOPFT – der Aufsteiger der Woche

Seinen Werdegang als Mitglied einer Straßengang zum Koch der Berliner Republik lässt Tim Raue unter dem Titel „Ich weiß, was Hunger ist“ bei Piper Revue passieren. Anklopfer auf Platz 99.


VORAUSGEBLICKT – die Termine des Monats

  • 8.-10.6. Buchtage, Berlin
  • 9.–13.6. Bücherbummel auf der Kö,  Düsseldorf
  • 16./17.6. Jahrestagung AK Hörbuchverlage
  • 7.-19.6. Düsseldorfer Literaturtage
  • 15.-19.6. Buchmesse Seoul (Korea)


AUFGELESEN – was sonst noch geschah

Die Frankfurter Buchmesse hat Island als Gastland vorgestellt. Dass wir von den Bewohnern der Nordmeer-Insel übrigens vielleicht sogar gerade in puncto Krisenmanagement etwas lernen können, zeigt die „Problembewältigung in drei Schritten“, die Alva Gehrmann in ihrem bei dtv erschienenen Buch „Alles ganz Isi – Isländische Lebenskunst für Anfänger und Fortgeschrittene“ vorstellt: „1. Lies keine Zeitung und schaue nicht fern. Die meisten Probleme gibt es dann gar nicht mehr. 2. Sollten sie trotzdem noch da sein, erkläre sie für langweilig. 3. Und sind sie dann immer noch da, nimm ein Bad im zwei Grad kalten Wasser. Dann hast du mit Sicherheit ganz andere Probleme.“



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