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Wochenschau
Samstag, 04. Juni 2011 (10:29 Uhr)


Die Wochenschau von buchreport.de

Was geschah in KW 22?

AUFGEFALLEN – das Thema der Woche

Die Buchhandelskette Borders steht in dieser Woche mit erfreulichen und weniger erfreulichen Nachrichten in den Schlagzeilen: Die seit Februar 2011 unter Gläubigerschutz stehende US-amerikanische Buchhandelskette konnte mehr Zeit gewinnen, einen Restrukturierungsplan auszuarbeiten und die Private-Equity-Firma „Gores Group“ will offenbar mehr als die Hälfte der verbliebenen Filialen kaufen (hier mehr). Schlechte Nachrichten dagegen aus Australien: Die seit 2008 zur Redgroup gehörenden Borders-Filialen in Down Under sollen am 17. Juli geschlossen werden, weil kein Käufer für die noch verbliebenen neun Läden gefunden wurde. Der neuseeländische Redgroup-Part Whitcoulls ist derweil mit einem blauen Auge aus der Pleite der Mutter gekommen: Zwar wurden Unternehmensanteile verkauft, alle 74 Filialen bleiben aber intakt (hier mehr). 


ANGEKLICKT – die wichtigsten News auf buchreport.de

Buchmesse 2012: Neuseeland wird Gastland
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Frist verlängert: Nächste Konferenz zum Google Book Settlement im Juli
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Königsplatz: Hugendubel schließt Filiale in Kassel
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Buchpreisbindung: Standortbuchhändler fordern Branchenkampagne
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Nach dem Prozess: Bücher zum Kachelmann-Prozess in der Pipeline
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AUSGETAUSCHT– das Interview der Woche

Vier Jugendromane der deutschen Autorin Kristina Dunker erscheinen in der englischen Übersetzung bei Amazon Crossing, letzte Woche war sie auf Einladung des Online-Händlers bei der BookExpo in New York zu Gast. Im Interview mit buchreport erklärt die gebürtige Dortmunderin, was sie an der Zusammenarbeit mit den Amazon-Lektoren schätzt.

Autorin Kristina Dunker über die Verlagsaktivitäten von Amazon


ZUGESPITZT – der Kommentar der Woche 

Handelsforscher Michael Gerling vom Kölner EHI Retail Institute sieht die Buchpreisbindung im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin „brand eins“ äußerst kritisch. Sie sei sogar zum Schaden der kleineren Buchhandlungen, so die etwas eigenwillige Interpretation. Die in diesem Kontext verbreiteten Einlassungen gegen die Buchpreisbindung kann die Branche kopfschüttelnd ignorieren oder sich (möglichst nicht nur in der Branchenpresse) zu Wort melden. In den vergangenen Wochen hat buchreport an mehreren Stellen thematisiert, dass die Buchpreisbindung als eines der Fundamente der Branche und vor allem des stationären Handels zu wenig bekannt ist und deshalb die Kunden u.a. glauben, auch neue Bücher seien im Online-Shop günstiger zu haben. Die Buchbranche hat einige Besonderheiten, die auch alle Branchenangehörigen kennen. Das Nichtwissen der Kunden, die „fehlende Marktkenntnis“ von Einzelhandelsexperten und die Bereitschaft populärer Wirtschaftsmagazine, diese zu transportieren, sind eine Herausforderung, die man nicht einfach ignorieren kann. 

Thomas Wilking über die Wahrnehmung der Buchpreisbindung 


AUSGESCHWÄRMT – der Blick über den Tellerrand

Wenn sich die britische Buchbranche in London trifft, um die besten Verlage, Buchhändler und Lektoren des Jahres zu ehren, werden die Preisträger üblicherweise höflich beklatscht und das war’s. Nicht so in diesem Jahr. Die Entscheidung der Jury, den „Bookseller of the Year Award“ an die Supermarktkette Sainsbury’s zu vergeben, hat empörte wie hitzige Diskussionen provoziert. mehr...


GEZWITSCHERT– der Tweet der Woche

Buchfieber: Unterstützt eure Buchhändler besser, Leute! RT @100tagebuecher Buchhändler klaut Bücher und CDs im Wert von 40.000 € bit.ly/m4whAl


ANGEKLOPFT – der Aufsteiger der Woche

Zum Geburtstag verneigt sich alle Welt vor Bob Dylan. Auch Willi Winkler, der mit seiner gleichnamigen Biografie (Rowohlt) auf Platz 90 anklopft.


VORAUSGEBLICKT – die Termine des Monats

  • bis 5.6. Herstellungsleitertagung, Kloster Irsee
  • 7.6. Deutscher Bibliothekartag, Berlin
  • 8./9.6. avj-Mitgliederversammlung, Berlin
  • 8./10.6. Buchtage, Berlin
  • 9.–13.6. Bücherbummel auf der Kö,  Düsseldorf
  • 16./17.6. Jahrestagung AK Hörbuchverlage


AUFGELESEN – was sonst noch geschah

Mit kultigen Krimis und lustigen Lesungen haben Michael Kobr und Volker Klüpfel sich eine große Fangemeinde erschrieben und erlesen. Zum Erscheinen ihres neuen Buches „Schutzpatron“ (Piper, aktuell auf Platz 4 der SPIEGEL-Bestsellerliste) erzählen  sie in „Bild“: Kobr kümmere sich um die „gesetzteren Fans“, während Klüpfel „für die Groupies zuständig“ sei. Wobei er direkt einschränkt: „Aber ich tue nichts, wofür ich mich schämen müsste.“ Sehr lobenswert. Und wie wir mittlerweile wissen, wäre er andernfalls auch besser Versicherungsvertreter geworden. Har har



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