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Verlage
Mittwoch, 25. März 2009 (15:59 Uhr)


Perspektiven der BIFAB-Übernahme

Cornelsen soll’s richten

Seit Jahresbeginn 2008 hat buchreport über 50 Verlagsakquisitionen und Verkäufe von Programmen in der deutschsprachigen Branche berichtet. Für die spektakulärsten Entwicklungen sorgte gleich mehrfach die Verlagsgruppe Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus (BIFAB) wegen der Größenordnung, aber auch wegen des Menetekels der durch das Internet veränderten Mediennutzung, die den Wissensverlag massiv unter Druck gesetzt hat. Zu dem Einbruch im Lexikon-Geschäft war 2007 zeitgleich erschwerend der Rechtschreibreform-Boom für den „Duden“ verebbt.

Nach zwischenzeitlichem Stabilisierungsversuch durch den Aufbau des Kalendergeschäfts zum führenden Anbieter (mit der Integration von Heye) und einem angekündigten, aber nicht realisierten Internet-Befreiungsschlag für einen Online-Brockhaus hatte Hauptgesellschafter Langenscheidt den Verkauf vorangetrieben, der auch die Trennung der 1984 fusionierten Verlage BI und Brockhaus bedeutet:

  • Nach der bereits begonnenen Abtretung des Lexikon-Geschäfts an den Bertelsmann Wissenmedia-Verlag übernimmt der Schul- und Bildungsverlag Cornelsen das Bibliographische Institut.
  • Cornelsen will ausdrücklich auch das Kalendergeschäft weiterführen.
  • Auch der neue Eigner wird zur Sanierung weitere Arbeitsplätze abbauen, die BIFAB-Standorte sollen aber bleiben.

Mit dem BIFAB kann Cornelsen, die Nr. 3 im buchreport-Ranking der größten Buchverlage, zu Klett aufschließen.

Mehr zu den Hintergründen und Perspektiven der Übernahme im neuen buchreport.express 13/2009, der am morgigen Donnerstag erscheint.



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