Nichts Feindliches
Mit „Feindliche Übernahme“ war Tilman Spreckelsens Artikel am vergangenen Freitag im Feuilleton der „FAZ“ überschrieben. Provokativ, aber schief: Der Begriff der feindlichen Übernahme verfehlt den Sachverhalt. Immer schwieriger wird aber tatsächlich die Auswahl für die Käufer, wenn Kinder das Gekaufte konsumieren sollen. mehr...Ohne Trommel
Mancher wird sich erinnern, dass Sommerschlussverkauf, kurz SSV, in wohlregulierten Zeiten ein zugespitzter Einkaufsevent zur saisonbedingten Lagerräumung war. Auch nach der 2004 ausgelaufenen gesetzlichen Regelung der Schnäppchen-Anarchie wird in den Einkaufszonen – wie gerade aktuell – wieder das SSV-Fähnchen hochgehalten. mehr...Versachlichung angesagt
Die Diskussion um Open Access wird erstaunlich ideologisch geführt. Mit der Realität wissenschaftlichen Publizierens hat sie wenig zu tun. David Wengenroth über eine explosive Debatte, die dringend versachlicht werden müsse. mehr...(2 Kommentare)
Wofür geblutet?
Das Bekenntnis, spartenübergreifend und im Gleichschritt unter dem Schirm des Börsenvereins zu marschieren, kann nach Ansicht wackerer Funktionäre kein Eigeninteresse ins Kippen bringen. Wie bitterer Wermut muss es aber nicht nur Verbandsspitzen aufstoßen, wenn Branchenmitglieder mit eigenen Abrechnungsformen daran arbeiten, die BAG zu unterlaufen. mehr...(1 Kommentar)
Neue Preismodelle
Der Startschuss für den E-Book-Vertrieb bei Barnes & Noble hat für gemischte Gefühle bei den US-Verlegern gesorgt, denn der neue Großanbieter fährt einen ähnlichen Preisdumping-Kurs wie Amazon. Hierzulande scheint die Welt dank Preisbindung noch in Ordnung zu sein. Doch auch die deutsche Branche wird von den US-Offensiven tangiert. mehr...Tête-à-Tête mit Gina
Die Buchhandelskette Borders UK hat im Internet eine Partnervermittlung für Buchliebhaber gestartet. Immerhin: Damit packen die kuppelnden Kollegen von der Insel im doppelten Wortsinne beherzt ein Problem an, vor dem viele Buchhändler hierzulande noch tat- und ratlos stehen. mehr...Nur kleine Ventile
Eine allgemeine Verunsicherung sorgt dafür, dass der latente Druck, der auf vielen Branchenteilnehmern lastet, stärker empfunden wird. In der Branche wächst die Gewissheit, dass dieser Druck allenfalls durch kleine Ventile entweichen wird. mehr...Gelockerte Schwelle
Eine Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes auf Bücher würde die bisher sorgsam gepflegten Preisschwellen aushebeln. Die Preise für Bücher müssen zwar steigen, abwer nicht um die Staatskasse zu sanieren, sondern um um eine Kulturbranche gesund zu erhalten. mehr...Weniger ist mehr
Das erstmals realisierte Kongressprogramm und das Nachwuchsparlament haben bei den Buchtagen für mehr Frequenz gesorgt, ohne damit die Verbandsdemokratie zu befördern. Bei aller Opulenz ist Mut zur Konzentration gefragt, meint Thomas Wilking. mehr...Guter Ort für Spiele
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 4,6 Mio Spielkonsolen verkauft. Umsatz: Fast eine Mrd Euro. Nun werden viele Buchhändler sagen: Schöne Beträge, aber was habe ich damit zu tun? Deutet man die Entwicklungen richtig, muss die Antwort lauten: Einiges. mehr...Schöne Geschenke
Während die Buchbranche recht aufmerksam verfolgt, was denn wohl die E-Books mit ihr machen und wie sie den Markt verändern, schieben sich weniger auffällig Print-on-Demand-Produkte als weiteres Noch-Randsegment ins Blickfeld. PoD-Bücher sind zwar in der Form konventionell, leben aber wie die E-Books vom Internet und formattechnischen Innovationen. mehr...Fehlende Magneten
Die Warenhäuser sind unter Druck und das wird nicht ohne Auswirkungen für den innenstädtischen Einzelhandel bleiben. Mittelfristig wird manches der mehr als 200 Karstadt- und Kaufhof-Warenhäuser zur Disposition stehen und sich das Einzelhandelsgewicht in Großstädten verschieben. Was wird sich für die Buchbranche ändern? Thomas Wilking kommentiert. mehr...Schutz statt Polemik
Beim Schutz des geistigen Eigentums im Internet ist das früher diskutierte „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ seit dieser Woche Realität: In Frankreich beschloss die Nationalversammlung ein richtungweisendes Internetgesetz („Loi Hadopi“), in Deutschland tobt eine krude Diskussion. mehr...(1 Kommentar)
Gold und Blei
Weil fast alle Sparschrauben bis zur Bruchgrenze angezogen sind und die Margen dennoch mager bleiben, werden die großen Reizthemen angepackt: Verlage feilen an höheren Buchpreisen und auf Verbandsebene stehen Remissionen zur Diskussion. mehr...Falsche Fronten
Trotz „Pirate Bay“-Urteil besteht für die Kreativwirtschaft kein Grund zur Euphorie. Der Ausgang des Kampfes gegen Internetpiraterie ist bestenfalls offen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob es klug ist, dass der Börsenverein sich jetzt schon scharf gegen eine Kulturflatrate in Stellung bringt. mehr...(1 Kommentar)
Lieber im Netz
Hugendubel und Libreka wollen Zapfsäulen für E-Books in die Buchhandlungen bringen. Zweifelhaft ist aber, ob die Download-Stationen mehr Erfolg haben werden als ihre gescheiterten Hörbuch-Vorläufer. mehr...(1 Kommentar)























