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Kommentar
Samstag, 19. November 2011 (10:00 Uhr)


Rainer Uebelhöde über den Börsenverein im Umbruch

Mit frischer Kraft?

Evolution verlangt Anpassung: Weil die Digitalisierung kaum einen Punkt in der Wertschöpfungskette unberührt lässt, wird die ständige Überprüfung des Leistungsprofils auch im Börsenverein zur lebenswichtigen Aufgabe.

Ob der Verband mit den geplanten Optimierungen Erfolg haben kann, hängt entscheidend davon ab, ob sich diejenigen unter den jungen Kräften für eine ehrenamtliche Arbeit begeistern lassen, die in innovationsfreudigen Unternehmen an der Entwicklung von richtungweisenden Geschäftsmodellen beteiligt sind. 2012 werden viele wichtige Gremien, darunter die Fachausschüsse, formiert. Schlägt dann die Stunde der Avantgarde?

Im Vergleich zu vielen anderen Gewerbezweigen steht die Buchbranche vor besonders großen Herausforderungen, weil tradierte Strukturen und gelernte Abläufe in großem Umfang in sich zusammenfallen oder zur Disposition stehen. In den schwierigen Zeiten des Wandels kann der Börsenverein aber auch vom Generationswechsel profitieren, der sich in den Verlagen und Buchhandlungen derzeit vollzieht.

Die lebhaften Diskussionen im Gefolge der Zukunftskonferenz über aktuelle Branchenthemen auf den verschiedenen Austauschforen im Internet  beweisen ein starkes Interesse an der weiterführenden Debatte. Neben den bekannten Vordenkern aus der Branche tauchen dabei immer wieder auch bislang unbekannte Namen auf, die sich mit spannenden Denkanstößen in die Debatten einbringen. Wenn sich diese neuen Fachkräfte in der analogen Welt im Verband engagieren würden, hätte der Börsenverein einen großen Schritt in Richtung Zukunft vollzogen.



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