E wie Experiment
Der Weg vom Interesse zur Kaufentscheidung ist manchmal erstaunlich lang. Das zeigen die bisherigen Erfahrungen der Verlage mit „Enhanced E-Books“. Die technischen Möglichkeiten lassen Verlagsmanager schon mal ins Schwärmen geraten. Der wirtschaftliche Erfolg bisher nicht. mehr...Von Ama bis zon
Greg Greeley, Europa-Chef von Amazon, hat in dieser Woche bei der DLD Conference in München unmissverständlich das Online-Terrain abgesteckt. So wie Gutenberg einst die Transkribenten aus dem Geschäft gedrängt habe, zwinge das Internet heute den Buchhandel zum Umdenken. Was Greeley verschwieg: „Das Internet“ ist im Einzelhandel fast ein Synonym für Amazon. Und Amazon lässt wenig Raum für Manöver. mehr...(1 Kommentar)
Stöbern vor Ort
Immer mehr Kunden wandern ins Internet ab. In den letzten zehn Jahren hat der stationäre Buchhandel 8% an Umsatz verloren. Mit dem E-Book wird sich die Lage weiter zuspitzen. Dabei haben stationäre Händler eine entscheidende Stärke, die sich auf den E-Book-Markt übertragen lässt. mehr...(1 Kommentar)
Mehr Miteinander
Wenn der stationäre Buchhandel immer weniger Titel aus Fachverlagen führt, müssen betroffene Verlage Endkunden entschiedener auf anderen Wegen informieren und auch direkt verkaufen. Diese (nicht neue) Umorientierung zieht nun weitere Kreise und droht in einer Erosion zu münden. mehr...Das Trugbild vom Wegweiser
Die Umbrüche in der Branche zwingen auch den Börsenverein zum Umdenken. Der Verband verfolgt dabei die Idee, selbst Brancheninnovator zu sein. Doch dies ist ein Irrweg. Ein Kommentar. mehr...(1 Kommentar)
Brüssel ante portas
Europas Kartellwächter untersuchen, ob und inwieweit europäische E-Book-Verlage, u.a. die deutsche Verlagsgruppe Holtzbrinck, beim Vertrieb ihrer elektronischen Bücher „rechtswidrige Vereinbarungen“ geschlossen haben. Damit bahnt sich auf europäischer Ebene eine politisch hochbrisante Auseinandersetzung an. mehr...Digitale Festspiele
In dieser Woche haben Software- bzw. Lieferschwierigkeiten der E-Reader kaum für Feststimmung gesorgt. Doch die Signale sind keine Hiobsbotschaft fürs E-Weihnachtsgeschäft. Die Fundamente des digitalen Marktes stehen, es herrscht bereits reges Treiben – doch jetzt gilt es, aus dem deutschen Mini-Marktplatz eine lukrative Verkaufsmesse zu machen. mehr...Mit frischer Kraft?
Evolution verlangt Anpassung: Weil die Digitalisierung kaum einen Punkt in der Wertschöpfungskette unberührt lässt, wird die ständige Überprüfung des Leistungsprofils auch im Börsenverein zur lebenswichtigen Aufgabe. mehr...(1 Kommentar)
Mehr Experimente
Der Strategieschwenk beim Vorzeige-Start-up PaperC und die Schwierigkeiten von E-Commerce-Akteuren wie Amazon, sich mit einem attraktiven Ausleihservice für E-Books auf dem Markt zu profilieren, haben einen gemeinsamen Nenner: Auf dem digitalen Spielfeld haben es neue Marketing- und Geschäftsmodelle weiterhin schwer. mehr...(1 Kommentar)
Am Auftritt feilen!
Schon klar, Amazon ist der Todfeind des stationären Sortiments. Vor allem die kleineren Buchhändler müssen sich aber die Frage gefallen lassen: Tun wir wirklich alles, um Kunden an unser Geschäft zu binden? Einige ernüchternde Stichproben beweisen das Gegenteil. mehr...Der Skaleneffekt
Die Buchlogistik konzentriert sich auf immer weniger Marktteilnehmer. Der angekündigte Rückzug des Barsortiments Könemann unterstreicht trotz einer geplanten Fortführung der Marke das ohnehin längst ausgeprägte Oligopol. mehr...Differenzieren statt kannibalisieren
In den USA verdrängen E-Books immer stärker gedruckte Bücher. Den Kampf der Formate können die Verlage im Lektorat entschärfen, kommentiert Daniel Lenz. mehr...Kindle oder die Kunst des Loss Leading
Fast vier Jahre nach dem Start des hauseigenen E-Readers ergänzt Amazon sein Hardwareprogramm um einen Tablet-Computer. Trotz des zeitlichen Vorsprungs von Apple mit dem iPad hat „Kindle Fire“ gute Chancen, sich am Markt zu behaupten. Verglichen mit Apple verfolgt Amazon dabei aber eine riskante Strategie. mehr...(1 Kommentar)
Das Schweizer Dilemma
Für die Schweizer Buchbranche verschieben sich die Rahmenbedingungen. Die Euro-Frage enthält mehr Sprengstoff als die Preisbindungs-Hängepartie. Urs Heinz Aerni kommentiert. mehr...Der letzte Mohikaner der Bücher
Die Entscheidung von Waterstone's-Chef James Daunt, die „3 for 2“-Kampagnen in den knapp 300 Filialen aufzugeben, ist ebenso mutig wie richtig. Sie signalisiert die Rückkehr zu wirtschaftlicher Vernunft, kommentiert Anja Sieg.
mehr...Frankfurter Schwarzmalerei
Auf einem noch jungen Geschäftsfeld können erste Landvermessungen befruchtend wirken, wenn sie bei den Akteuren für Orientierung sorgen. Oder verwirrend, wenn sie dieses Ziel verfehlen. Nachdem der Börsenverein im Frühjahr eine E-Book-Studie vorlegte und mit einer Kakofonie von Zahlen aus verschiedenen Quellen viel Kritik in der Branche erntete, hinterlässt auch die neue Studie zur Piraterie viele Fragezeichen. mehr...(1 Kommentar)
Plots und Player
Wer starke Plots mehrkanalig inszeniert, vergrößert Zielgruppe und Umsatz: Konfrontiert mit den Grenzen des Wachstums und befeuert von neuen technischen Möglichkeiten wird in vielen Publikumsverlagen gern an diese Formel geglaubt. mehr...Noch nah am Buch?
Angesichts des stagnierenden Buchgeschäfts holen sich Filialisten mit großen Flächen Partner ins Haus. Dabei scheint der Bezug zum Kernprodukt Buch allmählich an Bedeutung zu verlieren. Ob das Warenhausprinzip auf Dauer zur Profilschärfung beiträgt, ist fraglich. mehr...Kobo braucht Koop
Im E-Book-Sektor richten sich alle Augen auf Deutschland, wie das deutsche Europa-Debüt von Kobo zeigt. Doch auch wenn der Markt noch nicht so weit entwickelt ist wie der amerikanische und Verschiebungen der Marktanteile zu erwarten sind, bleiben die Herausforderungen für die Kanadier riesig. mehr...Schiefer Dreiklang
Die Buchhändler in der Schweiz stehen in den kommenden Monaten vor einer ganz neuen Herausforderung: Sie müssen nicht nur Parlamentariern, sondern dem ganzen Volk erklären, was, wie und warum die Buchpreisbindung ist. Angesichts der polemischen Anwürfe der Preisbindungsgegner ist das sicher keine vergnügungssteuerpflichtige Angelegenheit. mehr...(5 Kommentare)




