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Montag, 26. April 2010 (09:50 Uhr)


Die Buchbranche im Fokus der Medien

Kahlschlag bei Karstadt?

Falls Finanzinvestor Triton, bislang einziger Interessent für die insolvente Karstadt-Gruppe, den Zuschlag erhält, sollen Arbeitnehmer und Vermieter noch einmal erhebliche Zugeständnisse machen. Triton knüpft sein Kaufangebot an Bedingungen. Bis zu 4000 Arbeitsplätze sind gefährdet. Der Gläubigerausschuss habe entschieden, das Essener Traditionsunternehmen wie den Wettbewerber Hertie abzuwickeln, sollte bis zum 30. April kein Kaufvertrag unterzeichnet worden sein, so das „Handelsblatt“. Demnach biete Triton 30 Millionen Euro für das Warenhausunternehmen und erwartet weitere 60 Millionen Sanierungskosten. Insgesamt sollen die Gläubiger auf 97 Prozent ihrer angemeldeten Forderungen von 2,7 Milliarden Euro verzichten.
„FAZ“ (S. 1/17), „SZ“ (S. 17/20), „FTD“ (S. 9/25), „Handelsblatt“ (S. 24), tagesspiegel.de, spiegel.de, faz.net



BÜCHER & AUTOREN


Lilian Faschinger: Mit ihrem entspannten Stil hat sich die österreichische Autorin ihre Fangemeinde erobert. Am Donnerstag wird sie 60 Jahre alt.
„FAZ“ (S. 34)

Swetlana Geier: Die legendäre Übersetzerin aller großen Werke Dostojewskis, inzwischen 87 Jahre alt, gibt im „Spiegel“-Gespräch Auskunft über ihre Jugend und die Kunst des Übertragens.
„Spiegel“ (S. 138)

David Gelernter: Der Fachautor („Mirror Worlds“) hat mit seinen Forschungen die Grundlagen des Internets geschaffen. Die „FAZ“ druckt seine Gedanken zur Abhängigkeit der Menschheit von Softwareingenieuren und Maschinen angesichts der Aschewolke über Europa.
„FAZ“ (S. 29)

Klaus Merz: Der Schweizer Autor hat ein gespaltenes Verhältnis zum Eventzirkus des Literaturbetriebs. Österreich I versucht eine Annäherung im Radio.
Österreich I, 21 Uhr

Bjarne Reuter: Der dänische Kinderbuchautor und seine kindlichen Helden haben hymnische Rezensionen und angesehene Kulturpreise gewonnen. Am Donnerstag wird er 60 Jahre alt.
„FAZ“ (S. 34)

Elisabeth Roudinesco/Michel Onfry: 70 Jahre nach Freud sind seine Texte freigegeben, was in Frankreich zu einem erbitterten Streit zwischen den beiden Autoren geführt hat, für ihre Bücher aber beste Werbung ist.
„FAZ“ (S. 30), welt.de

Valentin Senger: In seinem Lebensbericht ,,Kaiserhofstraße 12" schilderte der Frankfurter Schriftsteller und Journalist den Überlebenskampf einer jüdischen Familie während der Nazizeit. Das Autorentheater bringt ihn jetzt auf die Bühne.
fr-online.de

Alan Silitoe: Der englische Autor, der mit Werken des sogenannten „kitchen sink drama“ bekannt wurde, ist im Alter von 82 Jahren gestorben.
„SZ“ (S. 13), nzz.ch

Mark Twain: Genau 100 Jahre nach seinem ersten Begräbnis haben laut Veranstalterangaben rund 1000 Anhänger des Autors an einer zweiten Bestattung teilgenommen.
fr-online.de



MEDIEN & MÄRKTE


Buchrestauration: Wenn Feuchtigkeit, Mäuse oder falsch angerührte Tinten das Papier wegfressen, steigt der Adrenalinspiegel der Buchrestauratoren, schildert die „NZZ“.
nzz.ch

Handelsimmobilien: Viele Handelshäuser und Investoren haben das Thema Energieeffizienz noch nicht auf der Agenda. Es gibt in diesem Bereich jedoch erhebliches Einsparpotenzial.
„Handelsblatt“ (S. 59)

Fachzeitschriften: Auf dem Markt der Medizin-Presse herrscht harter Wettbewerb einiger großer, etablierter Anbieter. In dem umkämpften Umfeld befindet sich der kleine Kölner Biermann-Verlag auf Expansionskurs.
„FAZ“ (S. 19)

Axel Springer AG: Der Berliner Verlagshaus will rund 5,7 Millionen Aktien vor allem an institutionelle Investoren verkaufen.
„SZ“ (S. 20), „FTD“ (S. 13), „Handelsblatt“ (S. 24)

Lesegeräte: Wenn das WePad aus Berlin bei der heutigen zweiten Präsentation wieder nicht funktioniert, dürfte es die deutsche Antwort auf Apples iPad schwer haben.
„FTD“ (S. 13)

Zeitungsmarkt: Tablets seien wundervolle Geräte, aber nicht die Retter der Zeitung, so die „FTD“. Wichtiger sei, dass die Verlage umdenken.
„FTD“ (S. 24)

Zeitschriftenmarkt: Der Westschweizer Medienkonzern Edipresse hat im letzten Jahr tiefrote Zahlen geschrieben.
nzz.ch

SZENE


Literaturfest: Das dreitägige Literaturfest „Rendez-vous littéraire!“, das am Wochenende in der Berliner Akademie der Künste stattfand, wollte keine Routineveranstaltung sein, sondern ein inspirierter Dialog von Schriftstellern, Verlagsleuten und Kritikern.
„FAZ“ (S. 32), „SZ“ (S. 14)



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