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Buchhandel
Dienstag, 02. November 2010 (12:32 Uhr)


Spielwarenhändler richten Buchshops ein

An die Hand genommen

Während größere Buchhandlungen ein größeres Angebot an Gesellschaftsspielen in ihr Sortiment nehmen und zur veritablen Abteilung aufbauen, treibt der Spielwarenfachhandel ein Buchkonzept voran. Das hat die Fachhandelsorganisation Vedes entwickelt. Der Hintergrund:

  • Die deutschen Vedes-Fachgeschäfte haben zuletzt 450 Mio Euro (+2,8%) umgesetzt. Der Spielwaren-Marktanteil beträgt 19%, am Fachhandel 47%.
  • Knapp 8% des Vedes-Sortiments wird mit Büchern bestritten, die im Rahmen des Gesamtumsatzes weiter zulegen.
  • Gefragt sind Bücher für Kinder bis 12 Jahre plus All-Age-Bestseller.
  • Bücher gelten als sicheres, stabilisierendes und wegen der Preisbindung pflegeleichtes Sortiment mit mittleren Margen.

Nach Anfragen aus dem Handel, der Bücher traditionell als Randsortiment führt, hat Vedes in der Nürnberger Musterhalle eine 50 qm große Musterbuchhandlung eingerichtet, die als eine Art Shop-in-Shop das Buchangebot neu inszeniert. Zusammen mit einem Ladenbauer wurde ein Rund-um-sorglos-Paket geschnürt, mit dem die Spielwarenhändler „an die Hand genommen“ werden, so Bucheinkäuferin Andrea Tiefel. Dazu gehören ein individuell anpassbares
Ladenbaukonzept mit Leitsystem, die Titelauswahl, Marketingakzente wie „Buch des Monats“ sowie Thementisch sowie die Warenergänzung auf Grundlage der Kassendaten mit kostenlosem Sonderlieferservice zweimal pro Woche.
Tiefel zufolge wurde das Konzept bisher an zehn Standorten realisiert, das grundsätzlich sehr große Interesse  setze aber voraus, eine entsprechende Fläche zu Lasten anderer Sortimente bereitzustellen.

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