Buchhandel
Freitag, 12. September 2014 (12:39 Uhr)


Großhändler verhandelt Beteiligung am Tolino-Vertrieb

Öffnung für den Standortbuchhandel

Die Tolino-Präsentation bei Thalia in der Dortmunder Thier-Galerie.

Die Vertriebsbasis für den E-Reader Tolino, Hauptkonkurrent des geschlossenen E-Reading-Systems Kindle von Amazon, soll jetzt noch einmal deutlich verbreitert werden. Die Marketing- und Vertriebsgemeinschaft aus Thalia, Weltbild, Hugendubel, Club Bertelsmann und Telekom, die den Tolino im Frühjahr 2013 auf den Markt gebracht hatte, steht in intensiven Verhandlungen mit dem Barsortiment Libri. Das meldet der aktuelle buchreport.express.

Großhändler Libri würde nach den Plänen seine Buchhandelskunden über die Libri-Shops an die Tolino-Welt ankoppeln und ist offenbar bereit, dafür ein kräftiges Eintrittsgeld zu zahlen. Der angebahnte Deal wird von den Parteien derzeit weder bestätigt noch dementiert, alle Beteiligten haben offenbar Verschwiegenheitserklärungen unterschrieben.

Ein erster Ansatz im Herbst 2013, den unabhängigen Buchhandel als weiteren Vertriebspartner einzubinden, war gescheitert. Der Börsenverein und seine Wirtschaftstochter MVB hatten damals die Optionen für den unabhängigen Buchhandel sondiert. Haupthemmnis war offenbar das Eintrittsgeld, den die sogenannte „Tolino-Allianz“ als Beitrag zu ihren Vorleistungen in Geräte, Infrastruktur und Marketing erwartete.

Hintergründe und warum die Erweiterung der Tolino-Basis für alle Beteiligten ein Gewinn wäre, steht im buchreport.express (hier zu bestellen).



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