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Buchhandel
Mittwoch, 16. Dezember 2009 (16:00 Uhr)


Über den Umgang mit falschen Online-Preisen

Anrufen oder klagen?

Die Buchpreisbindung ist Geschäftsgrundlage der trotz aller Konzentration immer noch vielfältigen Branche. Zum Erhalt der Buchpreisbindung, auch das ist weitgehender Branchenkonsens, ist es wichtig, Verstöße, sprich: abweichende Preise, zu vermeiden und zu unterbinden.

Strittig ist, auf welche Weise das bei Online-Angeboten erfolgen soll:

  • Börsenvereins-Justiziar Christian Sprang und Preisbindungstreuhänder Christian Russ bevorzugen stillschweigende Korrekturen der fehleranfälligen Datenbanken auf Zuruf, solange kein absichtlicher oder systematischer Preisbindungsverstoß erkennbar ist.
  • Eine verbindliche Qualitätskontrolle strebt dagegen der Brunsbütteler Sortimenter Dietrich Wienecke (Buchhandlung Schopf) beim mächtigsten Marktteilnehmer Amazon an; Wienecke lässt mehre Angebote bzw. Verkäufe Amazons unter dem gebundenen Ladenpreis vor dem Hamburger Landgericht prüfen.

Bei einen Gerichtstermin am Dienstag dieser Woche stand ein Vergleich auf der Agenda, demzufolge sich Amazon verpflichten sollte, seine Preisangaben zur Fehlerminimierung künftig mit Barsortimentskatalogen abzugleichen. Diesen Vergleich lehnte Amazon ab.

Ein ausführlicher Bericht steht im gedruckten buchreport.express 51/2009 (17.12.2009, S.11/12)



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