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Buchhandel
Donnerstag, 21. Juli 2011 (12:50 Uhr)


Meldefrist für den „Kölner Betriebsvergleich“ läuft ab

Klasse braucht Masse

Wo stehe ich mit meinem Geschäft, wo gibt es Optimierungspotenzial? Mitgliedsbuchhandlungen des Börsenvereins können kostenlos Diagnosen zu betriebswirtschaftlichen Vitalwerten erhalten, wenn sie am „Kölner Betriebsvergleich“ teilnehmen. Das Interesse an der Untersuchung, die der Verband gemeinsam mit dem Kölner Institut für Handelsforschung (IfH) durchführt, ist aber auch in diesem Jahr offenbar wieder eher gering.

Im Juni hatte der Sortimenter-Ausschuss des Börsenvereins in einem Appell zur Teilnahme aufgerufen und eine Fristverlängerung bis zum 20. Juli angekündigt. In der Zwischenzeit wurde der Termin erneut verschoben: Mitgliedsfirmen können jetzt noch auf den letzten Drücker bis Freitag (22. Juli) ihre Zahlen melden. Börsenverein und IfH haben im Rahmen einer Telefon-
aktion noch einmal für die Teilnahme am Betriebsvergleich geworben. „Ich bin optimistisch, dass wir genügend Buchhandlungen für eine aussagefähige Erhebung zusammenbekommen“, erklärte Nicolaus Sondermann, Betriebsvergleichsexperte am IfH, am Montag im Gespräch mit buchreport.

Obwohl die Kosten vom Börsenverein übernommen werden, ist die Bereitschaft, sich unter den Röntgenschirm zu legen, trotz Strukturwandel und steigernder Anforderungen nicht allzu ausgeprägt. Aufrufe und sogar eine in der Vergangenheit bereits erfolgte Kopplung mit einem Gewinnspiel haben daran nicht viel geändert. Im vergangenen Jahr nahmen 215 Buchhandlungen teil. Ihre Angaben flossen in eine Zukunftsstudie ein, die der Börsenverein auf Initiative der buchhändlerischen Vereinigung Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Buchhandlungen (AUB) auf den Weg gebracht hatte (buchreport berichtete).



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