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Verlage
Mittwoch, 27. Oktober 2010 (10:45 Uhr)


Faber startet Digitalservice für Indie-Verlage

Alles aus einer Hand

Wenn es um Innovationen und Initiativen geht, sitzt Faber & Faber in England in der ersten Reihe. Nach der Independent Alliance, dem vor fünf Jahren von Faber gegründeten Marketing- und Vertriebsverbund von zehn britischen Kleinverlagen, hat der Londoner Verlag jetzt Faber Factory angeschoben, einen digitalen All-inclusive-Service für Indies.

Das Interesse ist groß: Seit Faber während der Frankfurter Buchmesse mit dem Projekt an die Öffentlichkeit gegangen ist, haben bereits 18 Kleinver­lage unterschrieben, darunter etablierte Indies wie Allison & Busby, Short Books, Aurum und Beautiful Books. Das addierte Umsatzvolumen der Mitgliedsverlage gibt Fabers Marketing- und Vertriebschef Will Atkinson mit ca. 50 Mio Pfund an. Teilnehmer der Independent Alliance sind etwas überraschend (noch) nicht an Bord.

Umfassendes Dienstleistungspaket

Gemeinsam mit dem Content-Management-Spezialisten Infogrid Pacific (IGP) hat Faber in den vergangenen Monaten eine digitale Vertriebsplattform für das Projekt aufgebaut, die noch in diesem Monat die Arbeit aufnimmt. Verantwortlich für Faber Factory ist Simon Blacklock, der u.a. bei Water­stone’s und Ottakar’s für die Logistik zuständig war.

Faber Factory erledigt für seine Mitglieder das volle Programm: Digitalisierung von Texten, kostenlose Datenverwaltung, digitaler Vertrieb und regelmäßige Absatzstatistiken. CEO Stephen Page: „Faber ist nicht nur ein bewährter Dienstleister für unabhängige Verlage, sondern verfügt über ausgeprägte digitale Expertise; es war naheliegend, diese beiden Schienen miteinander zu verknüpfen.“
Faber gehört auf der Insel zu den digitalen Pionieren.

Mittlerweile sind über 400 Titel als E-Book verfügbar, innerhalb von zwölf Monaten will Page diese Zahl mehr als verdoppeln. Im Umsatz schlagen sich die digitalen Aktivitäten gleichwohl noch nicht nennenswert nieder: An den 17,5 Mio Pfund, die Faber im Geschäftsjahr 2009/10 (31. März) in der Kasse hatte, waren sie mit weniger als 1% beteiligt. Für das laufende Jahr rechnet Page mit einer Steigerung auf mindestens 3%.



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