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Montag, 25. Juli 2011 (11:13 Uhr)


Apple entfernt Apps mit eigenen Zahlsystemen

Alles aus einer Hand

Mit Stichtag 30. Juni hat Apple App-Anbieter aufgefordert, externe Links auf eigene Shops oder eigene Bezahlsysteme zu entfernen und ihre Inhalte ausschließlich über den App Store zu verkaufen. Der Konzern will an allen In-App-Käufen für iPhone, iPad und iPod touch 30% verdienen.

Nun haben die ersten E-Book-Anbieter auf die neuen Richtlinien reagiert:

  • Die App von Google Books wurde zunächst aus dem App Store entfernt, ist aber inzwischen wieder ohne Link zum Google-Shop verfügbar. Zu den Hintergründen wollte sich ein Google-Sprecher gegenüber dem „Wall Street Journal“ nicht äußern.
  • Bereits am Wochenende hat der kanadische E-Book-Händler Kobo die Umleitung auf den eigenen Shop aus seiner App entfernt. Wie das Unternehmen auf seiner Internetseite mitteilt, können Kunden E-Books jetzt nur noch direkt über kobo.com erwerben.
  • Auch die amerikanische Buchkette Barnes & Noble ist den Forderungen von Apple nachgekommen und hat ihre Apps „Nook Kids“ und „Nook iOS“ umprogrammiert. Der Link zum eigenen Shop wurde entfernt (hier mehr).
  • Am Montag hat schließlich auch Amazon den Kindle-Shop aus seiner App gelöscht (hier und hier mehr).

Der E-Book-Verkäufer BeamItDown Software stellte seinen Geschäftsbetrieb Ende Mai ein (buchreport.de berichtete). Die Firma begründete ihren Rückzug damit, dass Apple es für Dritte „komplett unmöglich“ gemacht habe, Gewinne mit der Verkauf von E-Books für iPhone, iPad und iPod touch zu erwirtschaften.



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