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Buchhandel
Montag, 19. November 2012 (12:30 Uhr)


Kartellwächter haben kein Bedenken bei Douglas-Übernahme

Grünes Licht aus Brüssel und Bern

Zwei Wochen vor Auslaufen der Annahmefrist haben die europäischen und Schweizer Wettbewerbshüter grünes Licht für die mögliche Übernahme von Douglas durch Advent gegeben. Jetzt kommt es darauf an, ob sich das Private-Equity-Unternehmen mindestens 75% der Anteile sichern kann.

Die Europäische Kommission und die Schweizer Wettbewerbskommission WEKO hätten jeweils am 16. November 2012 ihre Freigabe für die mögliche Übernahme erteilt, heißt es in einer Pressemitteilung. Advent hatte den Aktionären über die Bietergesellschaft „Beauty Holding Three AG“ am 31. Oktober 2012 die Unterlagen zum öffentlichen Übernahmeangebot (38 Euro je Aktie) vorgelegt. Die Frist endet am 4. Dezember. Ziel: mindestens 75% der Anteile kaufen; dann würde sich die derzeit den Konzern lenkende Familie Kreke im Gegenzug mit 20% an der Bietergesellschaft rückbeteiligen.

In den Angebotsunterlagen bekennt sich Advent zum Buchgeschäft und zum bisherigen Sanierungskurs bei Thalia (hier mehr). Doch die Investoren haben bereits mögliche „Nacharbeiten“ in Betracht gezogen. Rückschläge seien durchaus zu erwarten – beispielsweise bei der Einführung von neuen Sortimenten, so Advent-Manager Ranjan Sen.

Entscheidend für Advent könnte die Frage sein, ob die Gründerfamilie Eklöh den Deal unterstützt – oder dieser mitten im Weihnachtsgeschäft platzt.



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