SPD fordert einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz für E-Books
Rüstzeug für digitale Buchkultur
Am Montag haben sich Branchenvertreter des Börsenvereins mit führenden SPD-Politikern zu einem Spitzengespräch getroffen. Im Anschluss setzte der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel folgende Punkte auf die Agenda der Sozialdemokraten:
- Urheberrecht im Internet: Das Internet biete riesige Chancen für die Verbreitung von Kulturgütern und neue Vertriebswege. Gleichzeitig müssten die Rechte von Urhebern und Autoren gestärkt und durchgesetzt werden – auch gegenüber global agierenden Unternehmen.
- Ermäßigter Mehrwertsteuersatz für E-Books: Steuersätze sollten sich am Inhalt und nicht am Vermittlungsweg orientieren. Deshalb müsse der reduzierte Mehrwertsteuersatz auch für E-Books gelten. Bisher haben als einzige EU-Mitglieder nur Frankreich und Luxemburg ihre Mehrwertsteuer für E-Books reduziert (buchreport berichtete).
- Fixe Preise für digitale Bücher: Die Buchpreisbindung sei unbedingt zu verteidigen und sollte auch für E-Books unzweifelhaft gelten und bestehen bleiben.
Ell Grande aus Regen
Mittwoch, 25-01-12 13:57Wie kann es sein dass immer noch Mehrwertsteuer- Vergünstigungen für alles mögliche gefordert wird ohne das die Mehrwertsteuer auf Kinder- und Baby Artikel mit nötiger Prio diskutiert und verabschiedet wird?!
Thomas Diehl aus Mönchengladbach
Mittwoch, 25-01-12 13:35Was genau ist denn der Sinn einer Buchpreisbindung im eBook-Bereich?
Im Printbereich schützt sie die Einzelhändler davor, dass Großhändler ihre Preisvorteile in Einkauf, Personal etc. für den Preiskampf ausnutzen. Soweit klar. Im elektronischen Handel mit digitalen, nicht datenträgergebundenen Dateien aber existieren derlei Preisvorteile überhaupt nicht. Was genau ist also Sinn und Zweck einer Buchpreisbindung digitaler Ausgaben?








