Köln auf Rekordkurs
Im 13. Jahr kämpfen so manche mit einer Identitäts- und Sinnkrise. Nicht so die drei Geschäftsführer der Lit.Cologne, Werner Köhler, Rainer Osnowski und Edmund Labonté (Foto: v.li.), die im kommenden März ihr bislang größtes Literaturfestival planen. Zulegen wollen die Veranstalter besonders im Kinderprogramm.
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Wie war's denn, Matthias Politycki?
Zum Jahresende blicken bekannte Branchen-Persönlichkeiten auf buchreport.de zurück auf ihre schönsten Augenblicke und schlimmsten Irrtümer. Den Anfang macht der Schriftsteller Matthias Politycki, der sich gerne an eine Podiumsdiskussion mit „German-Bashing“ erinnert und auf eine Reise nach Usbekistan freut.
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Portal ohne Frequenz
Der erste Teil von „Die Tore der Welt“ hat am Montag vergleichsweise wenig Zuschauer vor den Fernseher gelockt: 4,07 Mio Zuschauer haben die Ken-Follett-Verfilmung auf Sat.1 gesehen – deutlich weniger als „Die Säulen der Erde“. Was bedeutet das für den Buchhandel?
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Wenn Agenten zu Verlegern werden
Dass Agenten in Eigenregie die Inhalte ihrer Klienten in die digitalen Kanäle einspeisen, hat besonders im vergangenen Jahr hohe Wellen geschlagen. Inzwischen haben sich die Wogen etwas geglättet – obwohl die eigenverlegerischen Aktivitäten von Agenten neue Dimensionen annehmen, wie das Beispiel von Curtis Brown (auf dem Foto: CEO Jonny Geller) zeigt.
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Ein Selfpublishing-Star verglüht
Der Vorwurf des Plagiats trübt den Erfolg von Martina Gercke: Die zunächst im Selbstverlag berühmt gewordene Autorin soll von ihren Kollegen abgeschrieben haben – u.a. von Ildiko von Kürthy, Sophie Kinsella und Kerstin Gier. Jetzt drohen rechtliche Konsequenzen.
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Eine Lebensgeschichte in Versen
Der Cervantes Literaturpreis, die bedeutendste literarische Auszeichnung der spanischsprachigen Welt, geht an den Autor Caballero Bonald. Der 86-Jährige habe das spanische Literaturerbe bereichert, lobte die Jury sein Gesamtwerk – insbesondere seine ungewöhnliche Biografie.
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Literarisch verbunden
Für Brückenschläge ausgezeichnet: Der mit 26.000 Euro dotierte Kurt-Wolff-Preis geht in diesem Jahr an den Wallstein Verlag. Der Förderpreis geht an einen jungen Verlag, der zwei Kulturen verbindet.
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Hartnäckige Verkaufsgerüchte
Andrew Wylie, wegen seines mitunter aggressiven Geschäftsgebarens auch „Der Schakal“ genannter Agent, sorgt für Schlagzeilen. Nicht wegen eines millionenschweren Lizenzdeals, sondern weil er für seine Wylie Agency angeblich einen Käufer sucht.
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Leitfaden für Neurotiker
Mit seinem Bestseller „Anleitung zum Unglücklichsein“ führte Paul Watzlawick Millionen Lesern vor Augen, wie sie ihr persönliches Glück im Alltag erfolgreich verhindern. Nun wurde der ironische Leitfaden für chronisch Unzufriedene auch für das Kino adaptiert. Eine schlichte Komödie sollten die Zuschauer aber nicht erwarten.
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„Die Leser sollen meine Recherchen nachprüfen können“
Wenn Belletristik-Verlage ihre (digitalen) Romane mit zusätzlichem Material anreichern, ist ein dafür aufgeschlossener Autor meist unabdingbar. Für Hoffmann und Campe hat Gerd Schilddorfer sein Buch „Falsch“ u.a. mit einer Bildergalerie und Hintergrundtexten erweitert, außerdem will der Autor in den Dialog mit dem Leser treten. Im Interview erklärt der gebürtige Wiener warum.
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Cashcow mit spitzen Zähnen
Eine Woche vor dem Deutschland-Debüt ist der letzte Teil der „Bis(s)“-Verfilmungen in den USA erfolgreich gestartet. Das Film-Finale der Vampir-Romanze spielte bis Sonntag nach Schätzungen des Filmstudios über 140 Mio Dollar ein.
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Von Mexiko bis Addis Abeba
Die Organisatoren des Vorlesetags haben eine positive Zwischenbilanz gezogen. Die Zahl der Vorleser liege diesmal bei über 40.000, fast eine Vervierfachung gegenüber dem vergangenen Jahr. Das Foto zeigt die Lesung des Comedian Bernhard Hoecker.
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„Das Projekt permanent im Gespräch halten“
Immer mehr Verlage koppeln belletristische Werke im Serienformat aus. Piper bringt ab 6. Dezember eine Kurzgeschichtensammlung von Markus Heitz in zehn Folgen heraus. Im Interview mit buchreport.de beschreibt der Fantasy-Autor den Reiz des Serien-Modus und skizziert Szenarien für künftige E-Book-Angebote.
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„2012 ist ein Premium-Jahrgang“
Auch in diesem Jahr wurden im Herbst innerhalb weniger Wochen fünf renommierte Literaturpreise verliehen, die auch international große Beachtung gefunden haben. Die größte kommerzielle Strahlkraft der fünf Herbstpreise hat der Man Booker Prize. Im Interview lobt der Jury-Vorsitzende Sir Peter Stothard den 2012-er Jahrgang.
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Schweizer Selbstbespiegelung
Der Germanist Peter von Matt hat den Schweizer Buchpreis erhalten. Ausgezeichnet wird der Essay-Band „Das Kalb vor der Gotthardpost" (Hanser Verlag). Die Preisverleihung ist umstritten, weil sie auf Schweizer Autoren zugeschnitten ist.
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Die Verschmelzung der Welt
David Mitchells „Der Wolkenatlas“ gilt sowohl als Weltliteratur als auch als unverfilmbar. Dass Letzteres nicht stimmt, versuchen gleich drei Regisseure mit einem Mammutprojekt zu widerlegen (das Foto zeigt Hauptdarsteller Tom Hanks). Weniger epochal kommt Walt Disney daher.
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Die beste Welt ist ein Café
Der große Favorit hat am Ende auch das Rennen gemacht: Jérôme Ferrari erhält den diesjährigen Goncourt-Preis für den Roman „Le sermon sur la chute de Rome“. Für seinen Verlag Actes Sud ist dies die zweite Goncourt-Auszeichnung. Hierzulande ist der Autor ein Unbekannter.
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Von Papier auf Zelluloid
Produktionsfirmen sorgen für eine erhöhte Nachfrage von Filmvorlagen auf dem Buchmarkt. Unter den geplanten Verfilmungen sind Adaptionen von „Schoßgebete“ (Charlotte Roche)„Deutschstunde“ (Siegfried Lenz) und „Schneewittchen muss sterben“ (Nele Neuhaus).
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Postskriptum: Betörende Bezeichnung
Wie eine aktuelle „Bild“-Zeitungsbeilage berichtet, werden die Mitarbeiterinnen der Thalia-Mutter Douglas liebevoll ,Dougletten‘ genannt. Wie schön. Das erinnert stark an das nicht minder zärtliche Wort „Aldiletten“. Die Frage ist nun, ob man die Mitarbeiterinnen von Thalia „Thalialetten“ oder „Bookletten“ ruft. Außerdem: Ein Spitzname für Mitt Romney, ein drohender Titelverlust für Woody Allen und ein Adventskalender für Erwachsene.
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