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Freitag, 25. Januar 2013 (09:07 Uhr)


Peter Stamm für den Man Booker International Prize nominiert

Schweizer Premiere

Erstmals ist mit Peter Stamm (Foto) ein Schweizer Autor für den Man Booker International Prize nominiert worden. Der 50-Jährige lebt in Winterthur und ist seit 1990 als freier Autor und Journalist tätig.

© Stefania Samadelli

Stamms erster Roman „Agnes“ erschien 1998 im Arche Verlag. Es folgten dort die Kurzgeschichtensammlung „Blitzeis“ (1999), der Roman „Ungefähre Landschaft“ (2001) und Erzählungen unter dem Titel „In fremden Gärten“ (2003).

2006 publizierte er im S. Fischer Verlag seinen Roman „An einem Tag wie diesem“, zwei Jahre später die Erzählsammlung „Wir Fliegen“. Zuletzt erschienen dort 2009 sein Roman „Sieben Jahre“ und 2011 die Erzählungen „Seerücken“.

Neben Stamm stehen neun weitere Kandidaten auf der Liste der Nominierten:

  • Vladimir Sorokin (Russland)
  • U. R. Ananthamurthy (Indien)
  • Aharon Appelfeld (Israel), 
  • Lydia Davis (USA), 
  • Intizar Husain (Pakistan), 
  • Yan Lianke (China), 
  • Josip Novakovich (Kanada), 
  • Marilynne Robinson (USA), 
  • Marie NDiaye (Frankreich).

Die in Berlin lebende Französin NDiaye war 2009 als erste schwarze Autorin für den Roman „Schwarze Frauen“ (Suhrkamp) mit dem Prix Goncourt, dem wichtigsten Literaturpreis Frankreichs, ausgezeichnet worden.

Der im Zwei-Jahres-Rhythmus vergebene Man Booker International Prize wurde 2005 ins Leben gerufen, als Ergänzung zum Man Booker Prize, der wichtigsten britischen Auszeichnung für Literatur. Der Wettbewerb steht Schriftstellern offen, deren Werk auf Englisch erschienen ist. Ausgezeichnet wird das Gesamtwerk eines Autors. 

Der Man Booker International Prize ist mit umgerechnet 60.000 Pfund (umgerechnet rund 71.000 Euro) dotiert. Der Gewinner kann einen Übersetzer auswählen, der zusätzlich 15.000 Pfund bekommt. Der Preisträger wird am 22. Mai in London bekanntgegeben. 

Die bisherigen Gewinner des internationalen Man-Booker-Preises waren der Albaner Ismail Kadare, der Nigerianer Chinua Achebe, die Kanadierin Alice Munro und zuletzt vor zwei Jahren der US-Amerikaner Philip Roth.



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