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Buchaktuell-Magazin
Donnerstag, 13. August 2009 (14:13 Uhr)


Bücher heute in den Medien

Doppelt Chapeau

In der „Zeit“ schreibt Peter Dausend über „Die Vier. Eine Intrige“ (Rowohlt Berlin 2009, 19,90 Euro) von Volker Zastrow, das seit Dienstag verkauft wird und schon vor Erscheinen für Aufsehen gesorgt hat: „Jetzt, da Volker Zastrows ,Die Vier. Eine Intrige’ in den Buchläden der republik ausliegt, weiß man nicht, was man auf den ersten Blick mehr bewundern soll: die Rechercheleistung, mit der Zastrow eine der härtesten und zugleich skurrilsten innerparteilichen Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte bis ins letzte biografische Detail hinein ausleuchtet – oder die Chuzpe, mit welcher der Politik-Chef der ,FAS’ sein Buch mithilfe der eigenen Zeitung promotet. Chapeau – in beiden Fällen.“ Seine These einer von langer Hand geplanten Intrige zum Sturz der damaligen hessischen SPD-Chefin Andrea Ypsilanti sei überzogen, aber: „Man muss Zastrows Grundthese nicht teilen, um in seinem Buch Großartiges zu finden.“
 „Zeit“ (Seite 4), weiterer Artikel: fr-online.de

 

NACHGELESEN – Bücher in der Presse

Belletristik

Yu Hua: Brüder. Roman. Fischer 2009, 24, 95 Euro
„Zeit“ (Seite 40)

Felix Philipp Ingold: Gegengabe. Zusammengetragen aus kritischen, poetischen und privaten Feldern. Urs Engeler Editor 2009, 39 Euro
nzz.ch, „Süddeutsche Zeitung“ (Seite 14)

Alfred Kubin: Die andere Seite. Ein phantastischer Roman. Suhrkamp 2009, 25 Euro
„Zeit“ (Seite 39)

Harry Nutt: Mein schwacher Wille geschehe. Campus 2009, 19,90 Euro
fr-online.de

Per Petterson: Ich verfluche den Fluss der Zeit. Roman. Hanser 2009, 17, 90 Euro
„Süddeutsche Zeitung“ (Seite 14)

Peter Stamm: Sieben Jahre. Roman. Fischer 2009, 18,95 Euro
„Zeit“ (Seite 40)

R. S. Thomas: Steinzwitschern. Gedichte. Babel Verlag 2008, 24
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Seite 28)

 

Sachbuch

Peter-André Alt: Kafka und der Film. Über kinematographisches Erzählen. C.H. Beck 2009, 19,90 Euro
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Seite 28)

Christian Hesse: Das Einmaleins des klaren Denkens. 22 Denkwerkzeuge für ein besseres Leben. C. H. Beck 2009, 14,95 Euro
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Seite 32)

Mathias Irle: Älterwerden für Anfänger. Rowohlt 2009, 19,90 Euro
„Süddeutsche Zeitung“ (Seite 14)

Rüdiger Safranski: Goethe & Schiller. Geschichte einer Freundschaft. Hanser 2009, 21,50 Euro
„Zeit“ (Seite 35)

Ilija Trojanow / Juli Zeh: Angriff auf die Freiheit. Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte. Hanser 2009, 14, 90 Euro
tagesspiegel.de

 

VORAUSGESEHEN – Der Filmtipp

Vor fünf Jahren hat Martin Sonneborn, damaliger Chefredakteur des Satire-Magazins „Titanic“ eine eigene Kleinpartei gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hat, Deutschland zu spalten und die Mauer wieder aufzubauen. Seither sorgt „Die Partei“ mit medienwirksamen Aktionen für Aufmerksamkeit, zuletzt bei der Pressekonferenz von Horst Schlämmer, dem Alter Ego von Hape Kerkeling, der seinen neuen Film „Isch kandidiere“ (Start: 20. August) samt Wahlprogramm vorstellte. Sonneborn und seine Parteigenossen stürmten kurzerhand die Veranstaltung. Dem Komiker-Kollegen kommt er auch mit dem „Propaganda“-Dokumentarfilm „Die Partei“ zuvor, der heute in den Kinos anläuft und „den unaufhaltsamen Auf- und Abstieg der irren Titanic-Partei“ zeigt. Eine Niederlage musste Sonneborn jetzt aber einstecken: Seine „Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative“ darf nicht zur Wahl antreten, der Bundeswahlausschuss hat ihr die Ernsthaftigkeit abgesprochen. Vorsitzender Sonneborn hat Einspruch eingelegt, mit rund 8000 Mitgliedern erfülle man alle Kriterien.

„Das Parteibuch“ von Martin Sonneborn ist bei KiWi erschienen (8,95 Euro). Der Film „Die Partei“ kommt heute in die Kinos.



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