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Bücher & Autoren
Freitag, 02. November 2012 (13:13 Uhr)


Das Letzte von Emil Echo

Postskriptum: Betörende Bezeichnung

Einen Einblick in die Konzernführung der Seifenladenkette und Thalia-Mutter Douglas gewährt die aktuelle „Bild“-Zeitungsbeilage „Aufbruch NRW – Meister & Macher“. Von Konzernchef Henning Kreke etwa wird berichtet, er sei immer viel unterwegs: „Er besucht Filialen, spricht mit den Mitarbeiterinnen – liebevoll ,Dougletten‘ genannt – an der Beauty-Basis.“ Wie schön. In der Tat erinnert das liebevolle „Dougletten“ an das nicht minder zärtliche Wort „Aldiletten“, und man wüsste nun eigentlich auch noch gern, wie der Konzernchef wohl die Mitarbeiterinnen von Thalia nennt. Da „Thalialetten“ recht umständlich wäre, kann man sich gut vorstellen, dass er sie stattdessen „Bookletten“ ruft, ach was: haucht.

Wahlkampf: Wüst

Apropos Bezeichnung: US-Präsident Barack Obama hat seinen republikanischen Herausforderer Mitt Romney jetzt in einem Interview als „Bullshitter“ bezeichnet, was übersetzt so viel wie „Dummschwätzer“ heißt. Das war nicht sehr nett. Andererseits meinen viele Beobachter, angesichts dessen, was der Kandidat im Wahlkampf von sich gegeben hat, sei es auch nicht völlig unzutreffend. Womit Romney für den Fall eines Wahlsieges gleich seinen Spitznamen weghätte: Häuptling Shitting Bull.

Autor: Abgeschöpft

Die Erben des amerikanischen Schriftstellers William Faulkner klagen gegen den Film „Midnight in Paris“ von Woody Allen. Ihr Vorwurf: In dem Streifen werde ein Zitat des Literaten in unzulässiger Weise verwendet. Ist es nicht interessant, wie sich die Konflikte jenseits und diesseits des Atlantiks gleichen? Hierzulande sind es vor allem Politiker, die sich mit dem Vorwurf auseinandersetzen müssen, Zitate in unzulässiger Weise benutzt zu haben. Was wiederum die Frage aufwirft: Droht auch dem Woody-Allen-Film der Verlust seines Titels, wenn sich die Vorwürfe bestätigen?

Adventskalender: Alkoholisch

Hier noch mein Lieblingsartikel aus dem neuen Weltbild-Katalog. Hey, wem klingt da nicht gleich das gute alte „In der Weihnachtsbäckerei“ im Ohr. Und wenn man sich schon einen Adventskalender für Erwachsene gönnt, darf es auch eine erwachsene Version des bekannten Kinderliedes sein:

In der Weihnachtsbrauerei
gibt es manche Sauerei.
Zwischen Leber und Milz
setzt ein weiteres Pils
oft bereits Getrunk’nes wieder frei ...




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