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Bücher & Autoren
Donnerstag, 17. Juni 2010 (07:00 Uhr)


Stephenie Meyer-Buch erfolgreich trotz Gratis-Onlinelektüre

Keine Beißhemmung

Fast zwei Wochen nach dem Start der „Biss“-Fortsetzung knüpft Stephenie Meyer nicht nur hierzulande an den Erfolg der bisher erschienenen Vampir-Romane an. Von „The Short Second Life of Bree Tanner“ gingen in der vergangenen Woche fünf Mal mehr Bücher über die britischen Ladentische als von der Nummer zwei.

Laut „Bookseller“ wurden in der ersten kompletten Verkaufswoche von Meyers Kurzroman rund 137.000 Exemplare auf der Insel verkauft, was der Branche einen Umsatz von rund 780.000 Pfund beschert habe. Der Absatz sei fünf Mal höher ausgefallen als bei der Nummer zwei, Patricia CornwellsScarpetta Factor“. Dies sei, abgesehen von JK Rowling, der größte Erfolg einer Jugendbuch-Autorin innerhalb einer Verkaufswoche seit Beginn entsprechender Absatz-Analysen 2001.

Auch in Deutschland reüssiert die Vampir-Queen: „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“ (Carlsen) liegt auf Platz eins im „Spiegel“-Ranking.

Der Erfolg der englischsprachigen Print-Ausgabe erscheint umso größer vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Meyer den Text seit dem 7. Juni (und noch bis 5. Juli) zur kostenlosen Lektüre  im Internet anbietet (hier) – was den Kannibalisierungs-Mahnern der Branche in die Parade fahren dürfte.



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