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Ausland
Dienstag, 19. Juli 2011 (14:57 Uhr)


USA: Reader's Digest Association stellt sich zum Verkauf

Wer bietet 1 Mrd Dollar?

Erst Anfang des vergangenen Jahrs hatte die Reader’s Digest Association das Insolvenzverfahren hinter sich gelassen. Nun hat sich der US-amerikanische Verlag offenbar zum Verkauf gestellt. Nach Informationen des „Wall Street Journal“ hofft das Unternehmen darauf, einen Preis von 1 Mrd Dollar zu erzielen. Offiziell bestätigt wurde die Meldung bisher nicht.

Im August 2009 hatte Reader 's Digest nach US-Insolvenzrecht Gläubigerschutz beantragt (hier mehr). Im Zuge der Insolvenz übernahmen die Gläubiger unter der Führung der Bank JP Morgan Chase die Kontrolle.

Die Insolvenz wurde Anfang 2010 abgeschlossen. Die Aktivitäten in Europa, Kanada, Lateinamerika, Afrika, Asien und Australien waren von der Insolvenz nicht betroffen, auch in Deutschland ging der Geschäftsbetrieb ganz normal weiter. Den Bericht im „Wall Street Journal“ wollte Reader’s Digest Deutschland nicht kommentieren.

Seit knapp 89 Jahren ist das New Yorker Unternehmen in amerikanischen Haushalten eine Institution, bekannt vor allem für Zeitschrift „Reader’s Digest“. Die im Taschenbuchformat erscheinende Zeitschrift erschien 2010 in 50 verschiedenen Ausgaben in 20 Sprachen und erreichte mit einer Auflage von 16 Mio. Exemplaren rund 70 Mio. Leser. Das Unternehmen verlegt zurzeit 90 Zeitschriften, auch Bücher, Hörbücher, Musik und DVDs gehören zum Programm.



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