(Anzeige)

(Anzeige)
Ausland
Dienstag, 12. Januar 2010 (14:01 Uhr)


Innovative Geschäftsmodelle: Bibliografika

Antworten für kleine Auflagen

Bibliografika schlägt die digitale Brücke vom Verlag zum (Buch-)Handel
Im Jahr 2002 gegründet, positionierte sich Bibliografika als führendes Print-on-Demand-Unternehmen, und zwar schon in einer Zeit, als die Verlage noch ausschließlich das traditionelle Offset-Verfahren anwandten. Heute definiert sich das Unternehmen als „das einzige, das den Verlagen Lösungen bietet, um Geschäftsmöglichkeiten in neuen Technologien zu ergreifen“. Sein Angebot erweiterte sich vom POD aus zur Dienstleistung, E-Books zu kreieren und zu kommerzialisieren. Das Unternehmen sieht sich bezüglich der bevorstehenden Ankunft von E-Readern gut aufgestellt.

„Mit unseren Partnern von Publidisa verfügen wir mit 16000 Titeln über die größte E-Book-Plattform für spanischsprachige Literatur. Wir bauen gerade ein Netzwerk von Buchhandlungen auf, die unsere E-Book-Plattform nutzen können, von der spanischen Kaufhauskette Corte Inglés über die mexikanischen Gandhi-Buchfilialen mit ihren Online-Shops bis Norma in Kolumbien. Auch in Argentinien verhandeln wir mit einem Buchhandelsfilialisten und einer weiteren Einzelhandelskette“, erläutert Bibliografika-Chef Gustavo Vorobechik.

Als Dienstleistung für Verlage, die elektronische Bücher vermarkten wollen, bietet das Unternehmen die Konvertierung von Texten im PDF-Format mit DRM (Digital Rights Management) an, um die Dokumente zu kodifizieren und sie auf die Plattform zu ziehen, die von kooperierenden Buchhandlungen als Dienst genutzt wird. „Wenn ein Kunde ein E-Book in Auftrag gibt, führen wir das Fulfillment durch, das heißt, wir ,übergeben‘ das Buch dem Kunden in Form eines Archivs mit den entsprechenden Sicherheitscodes, mit denen nur er das Dokument öffnen kann“, erklärt Diego Vorobechik, der mit 30 Buchhandlungen und 400 Verlagen aus Spanien, Mexiko und Argentinien in Kontakt steht. In Argentinien selbst gibt es erst wenige Verlage, die das E-Book nutzen. Bibliografika zählt bisher erst 25 Kunden in diesem Sektor.

Bibliografika begann mit einem Startkapital von 14000 US-Dollar. Heute repräsentiert das Unternehmen nach eigener Angabe  70% des kleinauflagigen Segments der argentinischen Buchproduktion, das weniger als 500 Exemplare pro Auflage druckt.

Für das Jahr 2010 setzen die Vorobechik-Brüder auf das E-Book und auf ein Ge­schäftsmodell, das sie als revolutionär bezeichnen: Der individualisierte Druck auf Bestellung des Lesers. „Der Verleger kann mit seinem gesamten Verlagsbestand Gewinne einholen, wenn er ihn sichtbar ins Netz stellt. Der Hauptanteil der Verkäufe bei Amazon kommt so zustande“, versichert der CEO von Bibliografika mit der wohlfeilen Erkenntnis, dass die Verlagsindustrie lernen sollte, dass die Inhalte die Handelsware sind und nicht die Trägermedien.

 

 

Zum Unternehmen Bibliografika

Gustavo Vorobechik hat Bibliografika 2002 zusammnen mit seinem Bruder Diego gegründet auf der Grundlage dessen Doktorarbeit über die Verlagsindustrie. Das Unternehmen hat sich von Beginn an mit der Schaffung neuer Geschäftsmöglichkeiten innerhalb der Verlagsbranche beschäftigt und wurde mit Innovationspreisen ausgezeichnet.

www.bibliografika.com

zurück




 
Vorname*
Nachname*
E-Mail*
Homepage
Ort*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spam-Abwehr.
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
Kommentar*

*Pflichtfelder


ImpressumSitemapAGB © 2011

BlinkList del.icio.us Folkd Furl Google Linkarena Mister Wong oneview Yahoo MyWeb YiGG Webnews