„Amazon ist eine Gefahr für große Verlage“
Die verlegerischen Aktivitäten von Amazon beschäftigen auch die deutsche Branche. buchreport.de hat sich umgehört und bringt die Einschätzungen in einer Serie. Joachim Kaps (Foto), Chef von Tokyopop Deutschland, geht davon aus, dass Amazon zunächst die Bestseller-Sahne des Buchmarkts abschöpfen will – weshalb der eigene Manga-Verlag nicht als erster betroffen sein werde. mehr...„Amazon bedroht jedes Wachstumssegment“
Beim Schlagabtausch zwischen dem Online-Primus und größten stationären Buchhändler in den USA wird der Tonfall rauer. Barnes & Noble will weiterhin keine gedruckten Bücher aus dem Amazon-Verlag in den eigenen Geschäften verkaufen. Auch der US-Autorenverband stimmt in den Kanon der Amazon-Kritiker ein.
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Kindle zehrt am Amazon-Gewinn
Der weltgrößte Onlinehändler Amazon zahlt für seine rasante Expansion einen hohen Preis: Das US-Unternehmen legte eine sattes Umsatzwachstum im Weihnachtsgeschäft und für das gesamte Jahr 2011 vor. Kehrseite der funkelnden Medaille: Der Gewinn ist massiv eingebrochen. Und dazu trägt wesentlich das eigene Hardware-Geschäft bei.
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Deutscher Onlinehandel hinkt hinterher
In dieser Woche haben die deutschen und französischen Handelsverbände Zahlen für den Onlinehandel 2011 präsentiert. Überraschendes Fazit: Der E-Commerce im Nachbarland ist nicht nur größer, sondern wächst auch schneller als der deutsche. Gemeinsamer Nenner: An der Spitze liegt Amazon. mehr...Kampfansage an Amazon und Kobo
Die größte US-Buchkette Barnes & Noble will offenbar auch in Großbritannien Fuß fassen: Nach Informationen von „Bloomberg“ ist der Filialist im Gespräch mit der marktführenden britischen Buchkette Waterstones. Demnach wollen die Briten den E-Reader „Nook“ noch im Laufe diesen Jahres in ihren Filialen verkaufen. mehr...Protest per Postkarte
Der Kampf gegen die Erhöhung der Mehrwertsteuer für Bücher in Frankreich geht in die nächste Runde: Elf Branchenverbände starten jetzt eine umfangreiche Kampagne, um die Mehrwertsteuererhöhung doch noch zu kippen. Viel Zeit bleibt ihnen nicht. mehr...500 Indies in Aufbruchstimmung
Als Barometer für die Befindlichkeit des Sortimentsbuchhandels in den USA hat sich das „Winter Institute“ inzwischen einen Namen gemacht. Beim diesjährigen Treffen war die Stimmung unter den Independents in New Orleans so gut wie selten. Doch noch ist reichlich Luft nach oben. mehr...Von Ama bis zon
Greg Greeley, Europa-Chef von Amazon, hat in dieser Woche bei der DLD Conference in München unmissverständlich das Online-Terrain abgesteckt. So wie Gutenberg einst die Transkribenten aus dem Geschäft gedrängt habe, zwinge das Internet heute den Buchhandel zum Umdenken. Was Greeley verschwieg: „Das Internet“ ist im Einzelhandel fast ein Synonym für Amazon. Und Amazon lässt wenig Raum für Manöver. mehr...(1 Kommentar)
Digitale Ernüchterung
Lange Zeit haben digitale Apps für Smartphones und Tablet-PCs Verlegern Hoffnungen auf Umsatzsprünge gemacht. In den USA ist mittlerweile wieder Ernüchterung eingekehrt. mehr...Die nächste Hürde genommen
Die Europäische Kommission und 22 von 27 Mitgliedstaaten der EU haben am Donnerstag das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (Acta-Abkommen) gegen Raubkopien und Produktpiraterie unterzeichnet. Deutschland ist aus formalen Gründen noch nicht dabei gewesen, wird die Unterzeichnung allerdings zeitnah nachholen. mehr...Der Verlagskiller
In einer Reportage beschreibt das amerikanische Wirtschaftsmagazin, wie Amazon mit Hilfe des alten Verlagsexperten Larry Kirshbaum (Foto) die Verlagsszene aufmischt.
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Keine Beifallsstürme
McClelland & Stewart, der renommierteste kanadische Publikumsverlag, gehört ab sofort zu Random House. Die Nachricht hat in der kanadischen Buchbranche und bei den nationalbewussten Medien für nicht viel Applaus gesorgt. mehr...Die Mühen der digitalen Ebene
In den USA blicken die Verlagsmanager mit gemischten Gefühlen in die digitale Zukunft. Besonders in der Frage, ob der eigene Verlag zu den Gewinnern gehöre, dominieren inzwischen die Pessimisten. James McQuivey (Forrester Research) analysiert die Ursachen. mehr...„Abgekartetes Spiel“
Wenige Wochen vor der Volksabstimmung über die Bücherpreisbindung wird die Diskussion noch einmal turbulent. Bundesrat Johann Schneider-Ammann (Foto) glaubt, das Gesetz nehme den privaten Internethandel aus. Der Branchenverband SBVV reagiert verärgert und vermutet politische Manöver. mehr...Bitte mal abspecken
Der Druck der Aktionäre, die sich für eine Zerschlagung der von Erik Engstrom geführten Reed Elsevier-Gruppe aussprechen, nimmt zu. Nachdem ursprünglich über den Verkauf des Messegeschäfts spekuliert wurde, ist jetzt von LexisNexis die Rede. mehr...Ernten im Sortiment
Amazon stößt in den USA mit den eigenverlegerischen Aktivitäten weiterhin auf Widerstand im Buchhandel. Eine Allianz mit Houghton Mifflin Harcourt zum Vertrieb der Print-Ausgaben der Amazon-Imprints soll die Türen ins Sortiment öffnen. mehr...„Das Jahr des iPad“
Der Einstieg von Amazon auf dem Tablet-Markt hat den Siegenszug von Apple mit dem iPad nicht gestoppt. Das US-Unternehmen hat einen Rekord-Absatz für das Tablet präsentiert. Im Weihnachtsquartal hat Apple den höchsten Umsatz und Gewinn der Firmengeschichte ausgewiesen. mehr...Millionen für die klamme Kasse
Der Appetit auf Online-Rezepte ist nicht nur in Deutschland groß. In den USA hat der Zeitschriftenverlag Meredith Corporation („Ladies’ Home Journal“) die weltgrößte Koch-Webseite Allrecipes.com gekauft. Der angeschlagene Direktmarketing-Spezialist Reader’s Digest Association kann das Geld (175 Mio Dollar) gut gebrauchen. Auch Random House soll mitgeboten haben.
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99 Cent als digitaler Köder
Vor zwei Jahren tobte der Kampf um die 9,99-Dollar-Einheitspreise von E-Books bei Amazon. Inzwischen experimentieren immer mehr Verlage in den USA mit Dumping-Preisen. Doch die Strategie ist umstritten. mehr...„Amazon wird Marktanteil bis 2020 verdoppeln“
Der deutsche E-Commerce wird immer stärker von ausländischen Unternehmen dominiert. Die Vormachtstellung von Amazon greift Rakuten an. Im Interview analysiert der E-Commerce-Spezialist Gerrit Heinemann (Foto) von der Hochschule Niederrhein die Perspektiven der Japaner, untersucht die Konzentration im Onlinehandel und zeigt Schwachstellen des Internet-Primus.
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