Britta Jürgs: Die Buchhandlungen und ihr Preis


Redaktion  |  13. Mai 2015  |  Keine Kommentare »

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Sie sind Orte der Literaturvermittlung und der Leseförderung, auf dem Land wie in der Stadt. Sie organisieren Veranstaltungen, haben ein ausgewähltes Sortiment, das über Bestsellerlisten und Konzernverlagstitel hinausgeht oder zeichnen sich durch ein innovatives Geschäftsmodell aus. Kleine, engagierte, inhabergeführte Buchhandlungen. Und sie haben ihn wirklich verdient, den Deutschen Buchhandlungspreis, der von Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, ins Leben gerufen wurde. Damit soll der wichtige kulturelle Beitrag des stationären Buchhandels gewürdigt und stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht werden. mehr…


Steffen Meier: Jugendschutz bei E-Books, aber freier Zugang für alle bei Youporn und Co.


Redaktion  |  08. Mai 2015  |  1 Kommentar »

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Man könnte es, wie sogar vom Börsenblatt, dem Hauptorgan des Branchenverbands Börsenverein, kolportiert, für einen späten Aprilscherz halten: E-Books sollen in Zukunft Altersfreigaben bekommen. Einerseits mag man das, vor allem aus Sicht besorgter Eltern, für einen sinnvollen Schritt halten. Aber angesichts der Bestrebungen sowohl des Verbands und ihrer Mitglieder als auch aus Regierungskreisen, das E-Book in Sachen Buchpreisbindung und Mehrwertsteuerregelung dem gedruckten Buch gleichzustellen, zeigt sich mehr und mehr, dass die Frage “Was ist ein E-Book?” schlicht noch nicht auf der Grundlage des Produktdenkens des letzten Jahrtausends final beantwortet ist. Und vielleicht auch nicht beantwortet werden kann. Aber ein Blick auf mögliche und bestehende Kontrollmechanismen kann sicher nicht schaden. mehr…


Mirijam Trunk: Von Kaffee und Computern – auf der republica


Daniel Lenz  |  06. Mai 2015  |  1 Kommentar »

Netflix hat die Fernseh-Industrie revolutioniert. Darüber, wie alles begann und warum er auch in Zukunft Risiken eingeht, spricht Gründer Reed Hastings auf der re:publica. Der Text ist ein Auszug aus dem „re:publica Reader 2015“, der die wichtigsten Themen und Talks der Digitalkonferenz dokumentiert und von epubli produziert wird. mehr…


Lars Reineke: Warum ich nicht mehr Geld für E-Books ausgebe


Redaktion  |  17. April 2015  |  13 Kommentare »

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Ein Buch wird nicht automatisch besser oder schlechter, weil es auf Papier gedruckt oder in einer Textdatei verbreitet wird. Im Internet finden sich zahlreiche Blogs und Webseiten, die sich ausschließlich E-Books und den damit verbundenen Selfpublishing-Möglichkeiten widmen. Um es deutlich zu sagen, halte ich die meisten dieser selbstverlegten Bücher für unlesbaren Schrott, vor allem, wenn der Autor glaubt, zugleich Lektor, Coverdesigner und Marketingbeauftragter spielen zu können. Die Ergebnisse gleichen zumeist der Webseite des Handwerkers um die Ecke, die der Schwiegersohn vom Chef nach vier Stunden HTML-Selbststudium zusammengebaut hat.

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Rüdiger Wischenbart: Neuerfindung der Mittler zwischen Autor und Leser


Redaktion  |  14. April 2015  |  Keine Kommentare »

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Man wollte womöglich noch Faxen reißen, wäre das Thema nicht so knochentrocken – und kostspielig. Als Online begann, die Buchbranche umzukrempeln, also vor gut zehn Jahren und wenigstens zwei Revolutionen, gab es eine wunderbare Parole: „Cut out the middleman!“ Die eingängige Verheißung versprach, dass im digitalen Zeitalter all die Zwischenträger der Branche, vom Verlag über die Auslieferung bis zum Buchhändler überflüssig würden, da nun Autoren direkt und ohne Vermittlung mit den Lesern kommunizierten.

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Jeanette Hoffmann: Verlagsautoren mit Freiheitsdrang – Über Self-Publishing in Frankreich


Redaktion  |  10. April 2015  |  Keine Kommentare »

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„L’auto-édition“ – so lautet die französische Übersetzung für „Self-Publishing“. Zu lesen ist der Begriff in der dortigen Presse allerdings recht selten. Noch blicken die Medien – ebenso wie viele französische Verlage und Buchhändler – mit Skepsis auf das junge, aber auch in Frankreich stetig wachsende Segment des Buchmarktes. Charlie Bregman, Autor und Gründer einer Onlineplattform für unabhängige Autoren, präsentierte pünktlich zum Pariser „Salon du Livre“ (20.-23.3.) die Ergebnisse einer Self-Publishing-Studie, die er in den vergangenen Monaten durchführte. In welchen Genres veröffentlichen Self-Publisher vor allem? Wie erfolgreich sind sie und welches Marketing betreiben sie für ihre Bücher? Auf diese und weitere Fragen gibt die Studie Auskunft. Die Ergebnisse basieren auf einer Online-Befragung von 130 französischsprachigen Self-Publishing-Autorinnen und -Autoren. mehr…


Daniel Lenz: Falsche Feinde


Daniel Lenz  |  07. April 2015  |  2 Kommentare »

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Viel Feind, viel Ehr“ – dieser noch aus der Ritterzeit stammende Wahlspruch ist offenbar seit vielen Jahren ein beliebtes Leitbild in der Branche. Die ist darin geübt, sich an Feindbildern abzuarbeiten: Rund um die Jahrtausendwende stänkerte der Verleger André Schiffrin mit seinem Buch „Verlag ohne Verleger“ gegen die Manager ohne Eigenschaften bei Bertelsmann & Co. Später waren es die alles plattmachenden Filialisten, die an den Pranger gestellt wurden, gefolgt vom Filialisten-Schreck Amazon. Und immer mal wieder und zuletzt gehäuft fungiert das Internet als digitales Grundübel. Allen diesen Feindbildern gemein: Sie sind trügerisch und mitunter gefährlich. mehr…


Martin Schmitz-Kuhl: Zehn Gedanken zur Zukunft der Buchbranche


Redaktion  |  25. März 2015  |  4 Kommentare »

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Über die Zukunft der Buchbranche sollte man sich mehr als nur zehn Gedanken machen. Denn selbst wenn das, was gerade passiert, nicht mit dem Tsunami vergleichbar ist, den die Musikbranche erfasste, steht dem einen oder anderen das Wasser schon bis zum Hals. Andere dagegen surfen munter auf der digitalen Welle und erfreuen sich der neuen Chancen und Möglichkeiten. mehr…


Martina Bergmann: Das Prinzip Boutique


Redaktion  |  18. März 2015  |  5 Kommentare »

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Der Totengräber des Buchhandels war nicht Amazon. Das Schäufelchen wurde eher und emsiger geschwungen. Es gab damals, das ist zwölf oder 15 Jahre her, diese merkwürdige Hybris von Kaufhausleuten, die den Buchhändlern mal wirklich zeigen wollten, wie es geht. Sie bescherten uns Flächenfluchten, sanfte Lounge-Musik und Kaffeebars. Das sollte die Rosskur gegen eine in die Jahre gekommene Unternehmensweise sein, gegen die Kleinkrämerei mit Buchprodukten. mehr…


Ehrhardt F. Heinold: Methoden-Schnellcheck – Der Businessplan


Redaktion  |  12. März 2015  |  Keine Kommentare »

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Im Zeitalter der agilen Produktentwicklung und von immer kurzfristigeren Planungszyklen scheint der gute, alte Businessplan etwas aus der Mode gekommen zu sein. Doch der Schein trügt: Noch immer werden Businesspläne gebraucht (und oftmals auch gefordert), wenn es um neue Geschäftsmodelle oder Unternehmen geht. Zurecht: Ein solider Businessplan (BP) zwingt zu einer klaren Konzeption und bietet eine gute Verständigungsgrundlage für beide Seiten. mehr…