(Anzeige)

(Anzeige)

Brauchen wir ein neues Urheberrecht?

Seit Jahren zündelt die Diskussion um eine Reform des Urheberrechts. Die betroffenen Autoren haben sich lange Zeit zurückgehalten, aber schließlich im Frühjahr 2012 mit einem massiven Protest hitzige Debatten entfacht. buchreport.de blickt zurück auf die Diskussion zwischen Netzaktivisten, Piraten, Politikern, Urhebern und Verlagen und analysiert die verschiedenen Perspektiven und Modelle.

Wie muss das Urheberrecht reformiert werden?

Wie muss das Urheberrecht reformiert werden, um einen fairen Interessenausgleich zwischen Urhebern, Verwertern und Nutzern zu erreichen? Die Antworten der Parteien zur Bundestagswahl 2013. mehr...

Der E-Book-Trödelmarkt

Dürfen gelesene E-Books weiterverkauft werden? Während die Buchbranche noch darauf wartet, dass diese Frage rechtlich geklärt wird, will das US-Unternehmen Redigi Tatsachen schaffen: Über Redigi können Nutzer „gebrauchte“ Musikdateien und E-Books verkaufen. Das Angebot dürfte die Debatte über das Urheberrecht erneut entzünden. mehr...

Trimm-Dich-Pfad für das Urheberrecht

Die EU-Kommission will das Urheberrecht europaweit modernisieren und „fit für das digitale Zeitalter“ machen – zum Ärger von Autoren- und Verlegervertretern.  mehr...

„Wissenschaftsverlage würden verschwinden“

Das Urheberrecht rückt wieder auf die politische Agenda, auch eine allgemeine Wissenschaftsschranke steht auf Drängen des Bibliotheksverbands erneut zur Diskussion. Die Folgen skizziert Börsenvereins-Justiziar Christian Sprang: Wissenschaftsverlagen würde die wirtschaftliche Basis entzogen. mehr...

„Copyright soll Autoren helfen, nicht Verlagen“

Der Harvard-Professor Lawrence Lessig (Foto) kritisiert den von Verlagen geführten „Krieg gegen die Raubkopie“. Das Urheberrecht müsse im Interesse der Autoren dringend reformiert werden. Ob die Verlage am Ende weniger Geld verdienten, sei sekundär. mehr...

„Piraterie ist ein Problem in Somalia“

Harmonie auf dem Podium (überraschend), Kratzen an der Oberfläche (erwartbar), Zweifel an Korsakow (egal) – auf diese Formel lässt sich die Diskussion über die Reform des Urheberrechts bringen, die der Börsenverein gemeinsam mit iRights.lab organisiert hat. Update: Jetzt mit dem Video zur Diskussion. mehr...

„Das Urheberrecht friert die Kultur ein“

Die Kultur werde von Großkonzernen dominiert, kritisiert der niederländische Politikwissenschaftler Joost Smiers. Mit ihrem Marketingbudget könnten kleinere Künstler und Unternehmen nicht mithalten. Aktive Mitarbeit würde im Keim erstickt. Die Kultur verarme. Seine Lösung: Das Urheberrecht abschaffen. mehr...

Die digitale Rechnung müssen alle begleichen

Ein zentrales Thema auf der Frankfurter Buchmesse: Die Reform des Urheberrechts. Wie die Position der Urheber im digitalen Zeitalter gestärkt werden kann, hat der Deutsche Kulturrat jetzt in einem Positionspapier vorgestellt. Eine Forderung: Die Provider und Gerätehersteller stärker in die Pflicht zu nehmen. mehr...

Dialog gegen die Angst

Den vom Bundesjustizministerium initiierten Dialog über die Reform des Urheberrechts hat der Börsenverein in dieser Woche ausgeschlagen. Auf der Messe wollen die Frankfurter dagegen mit Matthias Spielkamp wieder in den Meinungsaustausch einsteigen. Und der soll nicht vom Podium, sondern Publikum aus gesteuert werden. mehr...

Keine Lust auf „Alibiveranstaltungen“

Am Mittwoch lädt Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Foto: li.) zum „Zukunftsforum Urheberrecht“ ein. Auf dem Podium bleibt der Stuhl für den Börsenverein (das Foto zeigt Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis) leer. Genug geredet, schimpfen die Frankfurter.  mehr...

Die große Bremse Urheberrecht

Die für die Digitale Agenda zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes hat die geltenden europäischen Urheberrechtsbestimmungen kritisiert. Diese behinderten Forschung, Wirtschaft und Kultur sowie die Nutzer selbst.  mehr...

„Bildungsqualität braucht Urheberschutz“

Urban Meister, Geschäftsführer Cornelsen Schulverlage und Mitglied im Verlegerausschuss des Börsenvereins, hat anlässlich des bundesweiten Aktionstags zum Urheberrecht fünf Forderungen zum Urheberschutz bei Bildungsmedien in der digitalen Medienwelt aufgestellt. mehr...

Tag der offenen Verlagstür

Kommen die Piraten? Am heutigen Donnerstag richten einige Verlage einen vom Börsenverein initiierten Tag der offenen Tür im Zeichen des Urheberrechtsstreits aus. mehr...

„Die Dialogbereitschaft ist geheuchelt“

Wir sind „zum Dialog bereit“ schreiben sich „rund 20 Verlage“ auf die Fahne und öffnen am 13. September ihre Tore für Urheberrechtskritiker, Leser und Partner. Doch auf Publikumsseite wird den Verlagen die Dialogbereitschaft nicht wirklich abgekauft, zeigt eine erste Stichprobe. mehr...

„Schlag ins Gesicht der Dialogwilligen“

Die Piratenpartei NRW hat die Plakat-Aktion des Deutschen Kulturrats scharf kritisiert und einen Stopp gefordert. Die Darstellung sei nur eine „polemische Kampfansage“ an die Netzkultur, welche sich auch durch Mashups, Remixes und Neuinterpretationen bestehender Kultur definiere. mehr...


„Dinosaurier“ auf Werbetour?

Der vom Börsenverein initiierte Aktionstag zum Urheberrecht erntet im Internet kontroverse Stimmen. Dies zeigt eine Stichprobe von buchreport.de. Wie ist Ihre Meinung? mehr...

Kekse bei der Content-Mafia

Den Kritikern des Urheberrechts die Hand entgegenstrecken wollte der Börsenverein schon auf den Buchtagen in Berlin – um auf dem Podium und am Rednerpult dann doch auf Konfrontation zu setzen.  Im September unternimmt der Verband einen neuen Dialog-Versuch: Deutsche Verlage sollen Piraten & Co. zu sich einladen, um über das Urheberrecht zu diskutieren. mehr...

„Verlage behandeln ihre Schriftsteller schlecht“

Die Diskussion um das Urheberrecht geht an der Realität vorbei, meint der Rechtwissenschaftler Thomas Hoeren. Statt über das Urheberrecht zu versuchen, „veraltete Geschäftsmodelle künstlich aufrechtzuerhalten“ und ihren Autoren „unverschämte Verträge“ aufzuzwingen, sollten Verlage lieber über eine neue Form der Kulturflatrate nachdenken. mehr...

„Ein sehr gefährliches Zeichen“

Als Sieg der Demokratie wird die Ablehnung von Acta durch das Europäische Parlament in Blogs und Medien gefeiert. Unter die Jubelrufe mischen sich auch kritische Stimmen aus Kultur und Wirtschaft: Das EU-Parlament habe „ein sehr gefährliches Zeichen“ gesetzt, kritisiert beispielsweise Börsenvereins-Geschäftsführer Alexander Skipis. In einem Punkt dagegen scheinen sich alle Parteien einig: Jetzt sei es an der Zeit, das Urheberrecht zu reformieren. mehr...

Waisen in den Korb

Die geplante Urheberrechtsreform („Dritter Korb“) konkrete Züge an, und zwar immer kleinere. Dem Vernehmen nach wird der Gesetzesentwurf des Bundesjustizministeriums zwar Regeln für die Digitalisierung sogenannter verwaister Werke enthalten, nicht aber für vergriffene Werke. mehr...

„Der Geist der Kopie lässt sich nicht wieder einfangen“

Die Digitalkopie ist nicht zu stoppen, meint Dirk von Gehlen (Foto), Journalist und Autor des Suhrkamp-Titels „Das Lob der Kopie“. Die Branche sollte sie deshalb akzeptieren und neue Vergütungsmodelle für E-Books anbieten. Denn: Wenn man die Kopie nur verbiete und keine Alternative entwickele, schaffe sich das Urheberrecht von selbst ab. mehr...


(2 Kommentare)

„Zwei Jahre vollkommene Tatenlosigkeit“

„Wir kommen, um uns zu beschweren“, könnte das Motto eines Besuchs der „Deutschen Content Allianz“ in Berlin sein: Abgesandte der Koalition aus Börsenverein, Verbänden der Rundfunkanstalten, Musik-Verband, GEMA und mehreren Organisation der Filmwirtschaft haben bei einem Spitzengespräch scharfe Kritik an Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser‐Schnarrenberger geübt. mehr...

Schweizer prüfen Reform des Urheberrechts

Wie können Kreative für Umsatzverluste durch Gratis-Downloads entschädigt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich jetzt der Schweizer Bundesrat. Auf dem Prüfstand steht auch die Kulturflatrate.  mehr...

„Für Kulturschaffende eine existenzielle Frage“

Vor einer Aushöhlung des Urheberrechts haben Kulturmanager, Politiker und Verbandsvertreter gewarnt. Für Kulturschaffende sei die Sicherung des Urheberrecht „eine existenzielle Frage“, heißt es in einem Aufruf des Deutschen Kulturrats, der am Montag veröffentlicht wurde. mehr...

„Altbekannte Grabenkämpfe“

Die Diskussion um das Urheberrecht hat auch den Bundestag erreicht. Am Montag diskutierten Experten bei einer Anhörung in Berlin über Vermarktungsmodelle und den Schutz kreativer Inhalte im Internet. mehr...

Plädoyer in eigener Sache

In die Debatte über das Urheberrecht im digitalen Zeitalter haben sich jetzt auch die freien Lektoren eingeschaltet. Alle am Schaffensprozess Beteiligten – also auch Lektoren –  müssten in Zukunft angemessen entlohnt werden, fordert der Verband. mehr...

„Filesharer sind die besseren Kunden“

Die Diskussion über das Urheberrecht setzt auch die Parteien unter Druck, ihre Positionen zu schärfen. Aktuelle Entwicklungen: Die SPD fordert ein „faires und zeitgemäßes Urheberrecht“. Und die Piraten wollen Tauschbörsen legalisieren, weil Filesharer ihrer Meinung nach „die besseren Kunden“ sind. mehr...
(2 Kommentare)


(2 Kommentare)

„In bestimmten Bereichen behindert das Urheberrecht Kreativität“

Ein Richtungswechsel des Börsenvereins? Nachdem der Branchenverband in den vergangenen Monaten in der Debatte über das Urheberrecht mitunter lieber gezündelt als deeskaliert hatte, positioniert sich Geschäftsführer Alexander Skipis (Foto) auffällig offen für eine Reform. Die Branche müsse sich die Frage stellen, ob in bestimmten Bereichen Korrekturen notwendig seien. mehr...


(6 Kommentare)

„Fürchterliches Gesicht hinter Grinsemasken“

Anonymous hat die Veröffentlichung von Daten von etwa 100 Schriftstellern verteidigt. Mit der Aktion solle niemand bedroht werden. Für Empörung sorgt die Offensive auch im Verband deutscher Schriftsteller. Auf buchreport.de wendet sich Verbandschef Imre Török (Foto) an die Maskenträger, deren Verhalten an Diktaturen erinnere. mehr...

„Überfälle aus dem digitalen Dunkel“

Die von Anonymous attackierten Krimi-Autoren schlagen juristisch zurück: Nachdem eine anonyme Gruppe von Netzaktivisten die Internetseiten sowie privaten Rechner der Autoren mit Mailbomben angegriffen hatten, erstatteten Vertreter von „Das Syndikat“ Strafanzeige. Auch Random House plant ähnliche Schritte. mehr...
(1 Kommentar)



ImpressumSitemapAGB © 2014

CMS, Programmierung Design und Hosting: www.wecotec.de