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Wird der Börsenverein wirklich effizienter und schlagkräftiger?

Der angestrebte Zusammenschluss des Landesverbands NRW mit dem Bundesverband (hier mehr) hat in der Branche eine Diskussion über die Zukunft des Börsenvereins ausgelöst. Wolf Dieter Eggert, Vorsitzender des Landesverbands Bayern, ist sich nicht sicher, ob der Verband ohne Landesverbände effizienter, schlagkräftiger und für die Mitglieder preisgünstiger würde.

„Den Verband gestalten, die Zukunft sichern: Der Landesverband Nordrhein-Westfalen im Börsenverein des Deutschen Buchhandels will sich verändern. Gut so. NRW folgt in der Logik dem von allen Landesverbänden gemeinsam entwickelten Strategiepapier. Gut auch, dass durch diesen Schritt das Leistungsspektrum der Landesverbände wieder zu einem zentralen Diskussionsanlass in unserem Gesamtverein führt.

Es gab schon immer Stimmen, die die Landesverbände als überflüssig bezeichnen, sei es, weil deren bloße Existenz den eigene Interessen entgegensteht, sei es aus der Überzeugung, Konzentration von Macht führe per se zu effizienteren Strukturen. Der Beweis, ohne Landesverbände würde unser Gesamtverband effizienter, schlagkräftiger und für die Mitglieder auch preisgünstiger, ist noch nicht erbracht. Am 5. oder 6. Mai werden die Mitglieder im Landesverband NRW auf ihrer Jahreshauptversammlung entscheiden, ob sie das Exempel statuieren wollen.

Im positiven Falle wird diese Entscheidung richtungsweisend auch für die anderen Landesverbände sein. Wenn sich jedoch die Mitglieder gegen eine Verschmelzung mit dem Bundesverband entscheiden, würden die Landesverbände gemeinsam mit dem Bundesverband unschwer alternative Wege zur Modernisierung unserer Verbandsarbeit finden. Der Vorstand des Landesverbandes Bayern ist offen für alle sinnhaften Alternativen, doch die Entscheidung liegt alleine bei den bayerischen Verlagen und Buchhandlungen.“



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