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„Regionale Nähe ist der Schlüssel zu Mitgliedernähe“

Der angestrebte Zusammenschluss des Landesverbands NRW mit dem Bundesverband (hier mehr) hat in der Branche eine Diskussion über die Zukunft des Börsenvereins ausgelöst. Wilfried Bengsch, Vorsitzender im Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, glaubt, dass eine Außenstelle des Bundesverbandes kein „Wir-Gefühl“ unter den Mitgliedern erzeugen könnte.

Der Landesverband NRW will mit dem Bundesverband fusionieren. Ist dieser Schritt eine Option auch für Ihren Verband?
Der Vorstand unseres LV hat sich einstimmig zur Beibehaltung der Eigenständigkeit im Rahmen des Gesamtvereins bekannt.

Angesichts der Größe des LV NRW – ist das der Auftakt zur Abschaffung der föderalen Strukturen im BV?
ich hoffe nicht. Die föderale Struktur des Verbandes schafft eine breite Mitwirkung der Mitglieder im Gesamtverband. Wir haben in unseren drei Ländern eine hohe Identität der Mitgliedsunternehmen mit „ihrem Landesverband“. Unsere Hauptversammlungen und unzählige Regionalveranstaltungen haben das immer bewiesen. Diese Identität wirkt unmittelbar auch zu Gunsten des Bundesverbandes. Sie würde aufgegeben zum Nachteil des Börsenvereins.

Würde durch das Aufgehen von Landesverbänden und BV der Börsenverein insgesamt schlagkräftiger?
Rechtlich selbständige Landesverbände bilden ein gutes Gegengewicht zum Bundesverband. Der Bundesverband würde dann allein Strategie und Umsetzung beschließen. Einziges Regulativ wäre die Hauptversammlung.

Wie wichtig ist die regionale Nähe noch? Wie könnte diese in einer neuen Struktur geleistet werden?
Regionale Nähe ist der Schlüssel zu Mitgliedernähe und Identifikation mit dem Verband. Dazu gesellt sich in unserem Landesverband ein „Wir-Gefühl“, was eine wie immer gestaltete Außenstelle des Bundesverbandes  nicht leisten kann.



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