Dossier zu Penguin Random House

Der Elefantenhochzeit von Random House und Penguin steht mit dem Segen der Kartellwächter nichts mehr im Wege. Das „literarische Powerhouse“ (Thomas Rabe), das über 2,5 Mrd Euro und in den USA über 25% Marktanteil auf die Waage bringt, ist eine klare Botschaft an den weltgrößten Buchhändler Amazon. buchreport.de zeichnet die Kommentare und Analysen zum Thema nach.

Partner für Mega-Deal gesucht

Nachdem im Oktober 2015 die Haltefrist ausgelaufen ist und Pearson seine Anteile an Penguin Random House jetzt verkaufen könnte, sondiert Bertelsmann offenbar Mittel und Wege, die Verlagsgruppe komplett zu übernehmen. Angeblich will der Medienkonzern dabei gemeinsame Sache mit einem Private-Equity-Unternehmen machen, um den Deal zu finanzieren. mehr...


„Eine Menge Experimente, die auch häufig scheitern“

Mitten in der Integration von Penguin und Random House forciert Markus Dohle (Foto: Bertelsmann) das Tempo und kauft in Spanien und Lateinamerika zu. Im Interview beschreibt der CEO von Penguin Random House die Wachstumslogik und die Vorstöße im Direktmarketing der noch jungen weltgrößten Publikumsverlagsgruppe. mehr...


Gullivers Sorgen

Als „gefesselten Gulliver“ hat das „Handelsblatt“ im Vorfeld der Bekanntgabe der Bertelsmann-Bilanz für 2013 den Medienkonzern genannt: Der Vorstandsvorsitzende Thomas Rabe hat zwar einen klaren Wachstumskurs verordnet, kommt aber derzeit nicht vom Fleck, wie die Bilanzpressekonferenz in Berlin gezeigt hat. Die Buchtochter entwickelt sich im Jahr eins nach dem „Fifty Shades“-Boom vergleichsweise gut. Update: Video von Markus Dohles kurzem Vortrag über Penguin Random House. mehr...

Millionenschwere Wachstumsfantasie

Unmittelbar vor der Bekanntgabe der detaillierten Bilanz für das vergangene Jahr überrascht Bertelsmann mit einem Zukauf in der Buchsparte: Mitten in der Phase der Zusammenführung von Penguin und Random House will das Joint Venture von Bertelsmann und Pearson schon die erste große Übernahme schultern: mit dem Zukauf der Publikumsverlagssparte von Santillana. mehr...

Wohin steuert Penguin Random House?

Der Zusammenschluss von Penguin und Random House ist eine der größten Zäsuren der vergangenen Jahre in der Branche. Auf der Frankfurter Buchmesse wird Markus Dohle im „CEO Gespräch“ die Perspektiven der Allianz beschreiben. mehr...

„Wir leiden nicht unter der Verhandlungsmacht von Amazon“

3 Mrd Euro Umsatz, 10.000 Mitarbeiter – vier Wochen nach dem Start von Penguin Random House widmet sich die „FAZ“ der weltgrößten Verlagsgruppe. In einem Interview äußert sich CEO Markus Dohle zu Amazon, Umsatzzielen und den nächsten Schritten. mehr...


„Auf dem Weg zu neuem Wachstum“

Nach dem grünen Licht von Kartellbehörden weltweit haben Bertelsmann und Pearson jetzt Fakten geschaffen: Die Ehe von Penguin und Random House ist geschlossen worden. Bertelsmann-Chef Thomas Rabe kündigt signifikante Investitionen an. Markus Dohle (re.) steuert PRH als CEO, John Makinson (li.) wird Aufsichtsratschef. mehr...


Verlags-Gigant startet im Juli

Mit dem chinesischen Handelsministerium hat die letzte Kartellbehörde grünes Licht für die Allianz von Penguin und Random House gegeben. Die Töchter von Bertelsmann und Pearson wollen ihre Fusion im Juli 2013 abschließen. mehr...


Teure Friedenspfeife

Ende des vergangenen Jahres hatte sich Penguin im Agency-Streit schon mit dem US-Justizministerium verglichen. Jetzt folgt eine kostspielige Einigung mit den Bundesstaaten und Verbraucherschützern. In Kürze startet der Prozess gegen Apple. Im Vorfeld sorgt die US-Regierung mit der Veröffentlichung eines Mail-Wechsels von Steve Jobs für Schlagzeilen. mehr...

Was sagt Peking?

Kurz nach dem grünen Licht der EU-Kommission richten auch die kanadischen Kartellwächter die Daumen nach oben: Die Wettbewerbshüter haben die geplante Fusion von Penguin und Random House ohne Auflagen genehmigt. Jetzt warten die Verlagsmanager auf die Signale aus China. mehr...

Brüssel spendet Verlags-Riesen Segen

Wie reagiert Brüssel auf den angemeldeten Schulterschluss der Buchverlags-Giganten Penguin und Random House? Die entscheidende Frage ist jetzt beantwortet worden: Die EU-Kommission gibt auch grünes Licht. buchreport.de bringt die wichtigsten Details zur Fusion. Update: Die Begründung der EU-Kommission liegt vor. mehr...

„Go“ aus Brüssel?

Bei der Bilanzpressekonferenz zeigten sich die Bertelsmann-Manager am Dienstag zuversichtlich, dass die Kartellwächter spätestens bis zur zweiten Jahreshälfte die Fusion von Penguin und Random House abgesegnet haben werden. Angeblich hebt bereits in Kürze Brüssel den Daumen. mehr...

Genug Gegenmacht

Nicht einmal zwei Wochen, nachdem Australiens Fusionskontrolleure ihren Segen zur geplanten Ehe von Penguin und Random House erteilt haben, folgen die Kiwis: Die neuseeländischen Kartellwächter haben keine Bedenken bei der Fusion. Jetzt warten alle auf Brüssel. mehr...

Segen aus Down under

Nach dem grünen Licht aus den USA haben auch die Kartellwächter in Australien die Allianz von Penguin und Random House durchgewunken. Die Genehmigung erfolgt ohne Auflagen. mehr...

Heißes Transaktionsklima

In der Medienbranche lagen die Buchverlage im vergangenen Jahr bei Fusionen und Übernahmen ganz vorne. Eine internationale Elefantenhochzeit katapultierte das Marktvolumen der Transaktionen in die Höhe. mehr...


„Internationale Zukunft des Buches“

Das ist eine handfeste Überraschung: Das US-Justizministerium hat die geplante Fusion von Penguin und Random House (das Foto zeigt die Steuermänner Markus Dohle, li., und John Makinson) ohne Auflagen genehmigt. Gütersloh jubelt über den Etappensieg. mehr...

Pinguin auf dem Prüfstand

Ob die Kartellwächter am Ende ihren Segen zur Ehe von Random  House und Penguin geben werden, ist zwar noch unklar. Dennoch kündigt die Noch-Mutter Pearson bereits eine „signifikante Restrukturierung“ von Penguin an.  mehr...

In weißer Weste zur Hochzeit

Die US-Verlagsgruppe Penguin hat sich nun doch auf einen Vergleich mit dem US-Justizministerium eingelassen. Das gab die Pearson-Tochter am Dienstag bekannt. Hintergrund sei die geplante Fusion mit Random House. Jetzt kämpfen nur noch zwei Parteien vor Gericht um das Agency-Modell. mehr...

Warnung vor dem „Leviathan“

Aus Sicht des Verlegers André Schiffrin folgt die von Bertelsmann und Pearson eingefädelte Allianz zwar einer Logik. Doch die Hoffungen der beiden Bücher-Konzerne würden nicht aufgehen, außerdem führe der Schulterschluss dazu, dass es anspruchsvolle Bücher immer schwerer hätten auf dem Buchmarkt. mehr...

Grünes Licht aus Brüssel?

Im Streit um mögliche Preis-Absprachen beim Vertrieb von E-Books drückt Brüssel aufs Tempo. Offenbar steht die EU-Kommission kurz davor, den von mehreren Großverlagen und Apple vorgelegten Vergleich ohne Abstriche abzusegnen. mehr...

„Survival of the largest“

Sturmbedingt hat sich der US-amerikanische Schriftstellerverband erst jetzt zur Allianz von Random House und Penguin geäußert. Der erste „Mega-Verlag“ gewinne zwar durch die vereinten Kräfte an Verhandlungsmacht gegenüber dem Buchhandel, die Entwicklung gehe aber zu Lasten von Lesern und Autoren. mehr...

„Weitere Fusionen sind unvermeidlich“

Andrew Wylie (65) ist einer der weltweit führenden Literaturagenten. Seine 1980 gegründete Wylie Agency vertritt über 700 Schriftsteller, Politiker und Künstler. Im Interview beschreibt der Agent die Folgen der Allianz, unter anderem mit Blick auf die Vorschusszahlungen an Autoren. mehr...

Glaubenssache

Gail Rebuck hat recht: Nach der ersten Sprachlosigkeit ist tatsächlich Business as usual angesagt, was die Fusion von Random House und Penguin angeht. Markus Dohle singt derweil das Hohelied der Dezentralität seiner Verlage. An diesen Worten muss er sich messen lassen. mehr...

„Kreativität darf nicht leiden“

Die angekündigte Allianz von Random House und Penguin schlägt weltweit hohe Wellen. Viele Medien machen sich Gedanken über die „Opfer“ der Kooperation. mehr...

„Evolution vom Elefanten zum Mammut“

Aus Sicht der Großverlage Random House und Penguin mache die Allianz Sinn, die Perspektive der Autoren sehe dagegen anders aus, erklärt Peter S. Fritz im Interview. Profitieren von der Entwicklung könnte am Ende sogar Amazon. Der Zürcher Literaturagent erwartet weitere Konzentrationsschübe.  mehr...

Getrennt verbunden

In einem Brief an die Mitarbeiter äußert sich Random House-Chef Markus Dohle zu den Perspektiven der deutschen Dependance, die künftig losgelöst von den englisch- und spanischsprachigen Geschäften von Random House Penguin agieren wird. Ansonsten soll aber offenbar alles beim Alten bleiben. mehr...


Penguin Random House ist geboren

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Nachdem am Wochenende Rupert Murdoch Interesse an Penguin bekundete, meldet Bertelsmann Vollzug: Die Medienunternehmen Bertelsmann und Pearson wollen ihre Buchverlagsgeschäfte Random House und Penguin unter Leitung von Markus Dohle (li.) und John Makinson (re.) zusammenführen. Für die deutsche Random-House-Dependance hat Bertelsmann andere Pläne. mehr...

Aufrüsten für den neuen Wettbewerb

Pearson hat die Gerüchte zu Fusionsverhandlungen von Random House und der Publikumsverlage-Tochter Penguin bestätigt. Allerdings sei noch unklar, ob die Gespräche von Random-House-Chef Markus Dohle (Foto: re.) und Penguin-CEO John Makinson (li.) zu einem Ergebnis führten. mehr...

Auf dem Weg zum 3-Mrd-Verlag?

Die Partnersuche von Bertelsmann in der internationalen Buchbranche scheint weit fortgeschritten zu sein. Die Konzern-Tochter Random House kommt einer Fusion mit Penguin Books näher. Offenbar gibt es bereits Gespräche mit Kartellbehörden. mehr...


Auf dem Weg zum Buchgiganten

Bertelsmann-CEO Thomas Rabe will offenbar die Eigentumsverhältnisse des weltweit agierenden Konzerns neu sortieren. Dies berichtet das „Manager Magazin“ in seiner aktuellen Ausgabe. Man denke daran, Partner bei den einzelnen Sparten aufzunehmen. Fortgeschritten sei „das Kalkül“ bei der Buchsparte Random House. mehr...



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