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Spanien: Zweistellig im Minus

Spaniens Buchmarkt steht weiter unter Druck

1 Buchkonjunktur: Die Stimmung unter Spaniens Verlagen ist auf dem Tiefpunkt, seit der Umsatz 2012 im vierten Jahr in Folge rückläufig war. So schlecht waren die Zahlen zudem noch nie: 2,47 Mrd Euro Umsatz entsprechen einem Minus von 10,9%. Vereinzelt berichten Buchhändler, dass die Nachfrage nach Bestsellern um bis zu 60% eingebrochen ist. Die Verlage haben endlich erste Konsequenzen gezogen und treten bei der Titelproduktion auf die Bremse. 79 839 Neuerscheinungen bedeuten einen Rückgang von 4,1%.

2 Konzentration: In den letzten Jahren haben vorwiegend inhabergeführte Verlage ein sicheres Partnerdach gesucht. Doch zunehmend geraten auch die Marktführer unter Druck. Zwar hat Eigentümer Grupo Prisa kürzlich dementiert, dass die Santillana-Tochter Alfaguara an Bertelsmann verkauft wird, dafür machen jetzt hartnäckig Gerüchte die Runde, dass Santillana zur Gänze zur Disposition steht.

3 Digitalisierung: Dass für E-Books ein Mehrwertsteuersatz von 21% gilt, während Bücher zum stark ermäßigten Satz von 4% besteuert werden, wird in Spanien unter den digitalen Marktteilnehmern heftig diskutiert, aber die Regierung lässt in diesem Punkt nicht mit sich reden. Dass immer mehr Spanier E-Books illegal herunterladen, knabbert ebenfalls an den ohnehin nicht glänzenden digitalen Umsätzen, die 2012 etwa 3% zum Gesamtumsatz beigesteuert haben.

Die weiteren Aussichten: Weil Entspannung nicht in Sicht ist, gibt sich der Verlegerverband bescheiden und peilt ein einstelliges Minus an.

Bestseller: „Fifty Shades“ hat erotische Literatur salonfähig gemacht

Im Gefolge von „Fifty Shades“ sind erotische Romane in diesem Jahr in Spanien das Maß aller Dinge.

  • Zu den Amerikanerinnen Sylvia Day und Sasha Grey hat sich im Sommer Megan Maxwell als spanisches Eigengewächs gesellt. Die in Nürnberg geborene und in Madrid lebende Tochter einer Spanierin und eines Amerikaners folgt dem Trend und schreibt sich mit einer ganzen Serie in die Bestsellerlisten.
  • Kochbücher auf spanischen Bestsellerlisten sind eher ungewöhnlich, aber die TV-Kochshow „MasterChef Espana“ war so populär, dass das Begleitbuch „MasterChef. Las mejores recetas“ dem Handel aus den Händen gerrisen wird.
  • Deutsche Bücher stehen trotz Umsatzflaute bei spanischen Verlagen nach wie vor hoch im Kurs. 477 Lizenzen wurden 2012 eingekauft, damit rangiert Spanien hinter China auf Platz 2 in der Rangliste der wichtigsten Lizenzländer.

 

Buchmarkt in Zahlen: Spanien 

  • Umsatz: 2,47 Mrd €/–10,9%
  • Neuerscheinungen/Jahr: 79.175
  • Preisbindung: ja
  • Mehrwertsteuer Bücher/Allgemein: 4%/21%
  • Lizenzvergabe nach Spanien: 477 Titel
  • Anteil am dt. Lizenzgeschäft: 7%
  • Deutscher Buchexport: 26,1 Mio € 
  • Zahl der Buchhandlungen: ca. 3500
  • Wichtige Vertriebswege
  • – Buchhandel 37,5%
  • – Buchketten 17,2%
  • – Supermärkte/Kioske 14,2%
  • – Internet 1%
  • Buchmesse: Feria del Libro (LIBER), wechselnd in Madrid und Barcelona, Termin: 2.–4.10.2014, Madrid, Fachmesse

Quelle: buchreport/Destatis/„Buch und Buchhandel in Zahlen“/Federacion de Gremios Editores de España (FCEE)



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