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Russland: Stütze vom Staat

Der russische Buchmarkt bleibt im Dauertief

1 Buchkonjunktur: Die Talfahrt des russischen Buchmarkts hat sich fortgesetzt. Die Föderale Agentur für Presse und Medien schätzt den Umsatz 2012 auf umgerechnet rund 1,92 Mrd Euro, das bedeutet ein alarmierendes Minus von 10%. Eines der großen Probleme ist die Flächengröße des Landes, die eine funktionierende Logistik fast unmöglich macht. 90% des Umsatzes wird in Moskau und St. Petersburg generiert. In den letzten Jahren haben ca. 20% aller Buchhandlungen geschlossen.

2 Subvention: Der russische Staat hat auf die SOS-Rufe der Buchbranche prompt reagiert und ein bemerkenswertes Hilfsprogramm angekündigt: Bis 2018 werden über 100 Mio Euro an Verlage ausgeschüttet, mit denen Bücher russischer Autoren, aber auch deren Übersetzungen finanziert werden sollen. Wissenschaftliche Literatur und Kleinverlage stehen auf der Förderliste ganz oben. Auch den Buchmessen in Moskau und St. Petersburg soll finanziell unter die Arme gegriffen werden, um mehr internationale Besucher anzulocken.

3 Digitalisierung:  Das digitale Geschäft steckt mit weniger als 1% vom Gesamtumsatz in den Anfängen und wächst nur langsam. Gleichwohl gibt es Schätzungen, dass E-Books in den nächsten zehn Jahren auf einen Marktanteil von bis zu 30% kommen könnten. Vorher muss aber das Problem Online-Piraterie gelöst werden, das in Russland an der Tagesordnung ist. Etwa 80% aller Downloads werden illegal getätigt. 

Die weiteren Aussichten: Viel hängt davon ab, ob es der Regierung tatsächlich gelingt, die Buchkonjunktur mit ihrem Hilfsprogramm anzukurbeln.

 

Bestseller: Starke Nachfrage nach internationaler Literatur

Internationale Erfolgsautoren und eine breite Phalanx russischer Schriftsteller teilen sich die Bestsellerlisten in friedlicher Koexistenz.

  • „Fifty Shades of Grey“ von E.L. James ist auch ein Jahr nach Erscheinen in Russland weiterhin stark gefragt und liefert sich derzeit in der Lesergunst ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Dan Bowns „Inferno“. 
  • Dauergast auf den Bestsellerlisten ist in diesem Jahr Alexandra Marinina, deren Kriminalromane von Eksmo hoch sechsstellig verkauft werden. Marinina ist das Pseudonym einer hochrangigen Mitarbeiterin im Innenministerium.
  • Als Folge des schwachen Marktes werden die russischen Leser demnächst deutlich weniger Bücher deutscher Autoren im Buchhandel vorfinden. Die Verlage haben 2012 lediglich 307 Lizenzen eingekauft, ein Jahr zuvor waren es 644. 

 

Buchmarkt in Zahlen: Russland

  • Umsatz: ca. 1,92 Mrd €/–10%
  • Neuerscheinungen/Jahr: 99.071
  • Preisbindung: nein
  • Mehrwertsteuer Bücher/Allgemein: 10%/18%
  • Lizenzvergabe nach Russland: 307 Titel
  • Anteil am dt. Lizenzgeschäft: 4,5%
  • Deutscher Buchexport nach Russland: 16,7 Mio € 
  • Zahl der Buchhandlungen: ca. 3200
  • Wichtige Vertriebswege
  • – Buchhandel/Buchketten 36,6%
  • – Internet 8,4%
  • – Institutionelle Kunden 14,6%
  • – Supermärkte/Warenhäuser 8,8%
  • Buchmessen: Internationale Moskauer Buchmesse, 3.–8.9.2014, Publikumsmesse, St. Petersburger Buchsalon, 25.–28.4.2014, Publikumsmesse

Quelle: buchreport/Destatis/Buch und Buchhandel in Zahlen/Föderale Agentur für Presse und Medien/Russische Buchkammer / Knizhnaja Industria



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