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Dossier zum Amazon Kindle

Seit Amazon vor vier Jahren als E-Book-Pionier an den Start ging, hat sich der Markt mit digitalen Büchern – vor allem in den USA – Schritt für Schritt etabliert, inzwischen verkauft Amazon mehr Kindle-Books als gedruckte Bücher. Das Dossier zeigt, wie sich der Online-Händler im internationalen E-Book-Markt behauptet, den Markt mit Büchern umgekrempelt und zunehmend auch zum Verleger wird. 


Konkurrenz belebt das digitale Geschäft

Das Buchhandels-Embargo für Amazon-Bücher könnte bald Geschichte sein: In den USA hat der Chef der Amazon-Buchsparte Larry Kirshbaum (Foto) einen Vertrag mit Ingram zum Vertrieb der hauseigenen E-Books über andere Shops geschlossen. mehr...

Der Kostenlos-Köder wirkt

Wer seine Bücher bekannt machen will, sollte sie kostenlos verleihen – so könnte der Rat der Amazon-Marketingstrategen an ihre Autoren lauten. Denn: Die Kindle-Bibliothek habe bereits zahlreichen Selfpublishing-Autoren zur Berühmtheit – und zu Geld – verholfen. mehr...

Zehn Prozent digital

Wie viel Umsatz Amazon mit digitalen Büchern macht, wird in den vierteljährlichen Bilanzen des E-Commerce-Schwergewichts ausgeblendet. Der US-Dienst paidcontent.org versucht die Lücke mit seinem Ranking der 50 weltweit erfolgreichsten digitalen Medienunternehmen zu schließen. mehr...

Der Preis des Preises

Der Online-Riese Amazon hat seinen Umsatz im vergangenen Quartal kräftig gesteigert. Doch unter dem Strich blieb deutlich weniger in der Kasse als im Vorjahr. Im aktuellen Quartal soll es nicht besser werden. mehr...


Serienmorde und Holunderküsschen

Rund 15 Monate nach dem Start des deutschen Kindle-Programms hat Amazon eine Bilanz gezogen. Das Gros der Bestseller stamme von Autoren aus dem Kindle Direct Publishing-Programm. An der Spitze: ein Profi-Drehbuchautor und eine Stewardess. Den meisten Bestsellern gemein: Verkaufspreise unter 3 Euro. mehr...

Steueroase von Amazon trockengelegt

Die Steuervorteile für Amazon könnten bald der Vergangenheit angehören: Immer mehr US-Bundestaaten bestehen darauf, dass der Online-Riese die lokale Sales Tax (Umsatzsteuer) zahlt. Auch in Europa steht die ermäßigte Mehrwertsteuer für E-Books – und damit der Steuervorteil für den Amazon-Standort in Luxemburg – auf dem Prüfstand.  mehr...

Auf allen Kanälen

Die Gerüchte um ein Amazon-Smartphone verdichten sich: Einem Medienbericht zufolge testet der Online-Riese gemeinsam mit Zulieferern ein eigenes Smartphone in Asien. Ende des Jahres könnte Amazon demnach mit der Produktion des Geräts beginnen. mehr...

„Knallharter Pragmatiker“

Wie konnte Amazon zum größten Online-Händler der Welt aufstreben? Den Gründen für den Erfolg des Konzerns nähert sich in der aktuellen Ausgabe die Financial Times Deutschland. Die These: Gründer Jeff Bezos (Foto) treibe das Unternehmen immer weiter voran. mehr...

Angriff in der Amazon-Preisklasse

Nachdem Apple lange Zeit den Tablet-Markt dominiert hat, kommt jetzt Bewegung ins Geschäft: Neben Microsoft will auch Google mit dem „Nexus 7“ (Abb.) ein eigenes Gerät an den Start schieben. Auf dem E-Reader-Markt zeichnet sich dagegen beim Marktführer eine Schwächeperiode ab – als Folge des Tablet-Booms? mehr...

Abschied von der Exklusivität?

Digitale Bücher aus den hauseigenen Verlagen werden exklusiv über Amazon vertrieben – weshalb Wettbewerber aus dem Buchhandel darauf verzichten, Amazons Print-Auskopplungen ins Regal zu legen. So war es bislang. Doch an den seit Monaten verhärteten Fronten sind jetzt Bewegungen zu beobachten. mehr...


Populäres fürs Portfolio

In Gedanken waren die mehr als 1200 Besucher der Digtalkonferenzen auf der BookExpo America wohl schon bei den abendlichen Parties und Dinner-Empfängen, als die Nachricht des Tages ins Javits Center am Hudson River hereinplatzte: Amazon Publishing übernimmt einen weiteren Verlag. Das Profil von Avalon könnte nicht besser ins Portfolio des Onliners passen. mehr...

Einigung hinter verschlossenen Türen

Der Streit der Independent Publishers Group mit Amazon ist beigelegt. Der unabhängige Buchvertrieb und weltgrößte Onlinebuchhändler haben sich nach monatelangem Gerangel um Konditionen geeinigt. mehr...

Plagiate verbannen

Mehr und mehr „Autoren“ versilbern plagiierte Inhalte über Amazons Kindle-Shop. Sie bedienen sich etwa aus frei zugänglichen Inhalten im Netz oder kopieren gemeinfreie Werke. Dieser Praxis will Amazon jetzt den Riegel vorschieben. mehr...
(1 Kommentar)

„Den größten Wettbewerber eliminiert“

Die Allianz von Waterstones und Amazon im E-Book-Geschäft hat ein lautes Echo in der Branche ausgelöst. Tenor der Stimmen: Der Schritt des britischen Filialisten ist zwar plausibel, aber gefährlich. mehr...

Amazon lässt für Autoren die Grenzen fallen

Dass Amazon das gesamte Ökosystem der Buchbranche in einem Unternehmen vereinen will, haben die jüngsten Aktivitäten aus Seattle bereits bewiesen. Das nächste Ziel im Visier des Onliners ist offenbar der Importhandel.  mehr...
(1 Kommentar)

Der Kindle wird besser im Bett

In Blogs und Medien wird bereits seit einiger Zeit spekuliert, wie Amazon den neuen Kindle ausrüstet: Jetzt gibt es neue Details: Demnach soll der Kindle eine integrierte Beleuchtung bekommen. Eine Antwort auf die Behauptung von Barnes & Noble: „Sorry, Kindle, du bist einfach nicht so gut im Bett“. mehr...
(3 Kommentare)

„Amazon bedroht die gesamte Buchkultur“

Amazon sei dabei, die Buchbranche zu zerstören, meint der New Yorker Verleger Dennis Johnson. Im Video-Interview mit buchreport.de analysiert er die Strategie des Onliners und appelliert an Verlage wie Händler, sich endlich zur Wehr zu setzen. mehr...
(2 Kommentare)

Wachstum um jeden Preis

Amazon wächst rasant: Der Umsatz des Onliners stieg im vergangenen ersten Quartal 2012 um 34%, auf 13,18 Mrd Dollar. Doch der Kampf um weitere Marktanteile fordert seinen Tribut: Der Gewinn schrumpt. Wie beabsichtigt. mehr...


Agent heuert in Seattle an

Während die englischsprachige Buchwelt weiterhin über die Folgen eines Agency-Stopps sinniert, der dem E-Book-Weltmarktführer Amazon zugute käme, forciert Amazon unter der Regie von Verleger-Urgestein Larry Kirshbaum (Fotomontage) die eigenen Verlagsaktivitäten. Der Onliner hat sich die Nordamrika-Rechte an den James-Bond-Romanen von Ian Fleming gesichert. mehr...


Muskelspiel der Marktführer

Der Streit um die neuen Konditionen von Amazon schließt nun auch die Marktführer ein: Die sechs größten US-Verlage wollen die neuen Verträge des marktführenden Onliners nicht unterzeichnen, berichtet das Web-Magazin „Salon“. Hintergrund: Amazon habe den Werbekostenzuschuss für E-Books „exorbitant erhöht“ – aus Sicht der Verleger reine „Abzocke“. mehr...

Kindle schlägt neue Funken

Amazon bringt zwei neue Kindle-Reader auf den deutschen Markt: Der „Kindle Touch“ und der „Kindle Touch 3G“ können ab sofort von Kunden in Deutschland, Österreich und Luxemburg vorbestellt werden. Das hauseigene Tablet „Kindle Fire“ wird noch nicht angeboten.  mehr...
(1 Kommentar)

Kartellwächter auf Konfrontationskurs

Es sieht schlecht aus für das Agency-Modell: Die oberste Kartellwächterin der USA, Sharis Pozen, hat angekündigt, jegliche Preisabsprachen zu stoppen. Auch wenn sie niemanden direkt adressiert: Ihre Kritik zielt offensichtlich gegen Buchverlage. mehr...

„Amazon würde den Buchhandel zerstören“

Die Androhung einer Klage gegen mehrere Großverlage wegen Verletzung des Kartellrechts durch das Justizministerium schlägt hohe Wellen. Salman Rushdie meldet sich zu Wort. Und der Chef des US-Autorenverbands Scott Turow (li) attackiert Amazon-Chef Jeff Bezos (re.) in einem offenen Brief. mehr...

„Amazons Vorhaben ist Alternative, Bedrohung oder Chance“

Amazons Verlagsaktivitäten können je nach Standpunkt unterschiedlich bewertet werden, meint Andreas Falkinger (Foto), kaufmännischer Leiter bei Klett-Cotta. Der Blick in andere Branchen zeige, dass der Zauber der „vertikalen Integration“ oft schnell verfliege – bei allen Beteiligten. mehr...

Amazon treibt die „Downward-Spiral“ an

Welches Echo finden die verlegerischen Aktivitäten von Amazon hierzulande? Klaus Fuereder (Foto) glaubt, dass der Onliner die absolute Marktführerschaft und Dominanz weltweit anstrebt. Die Verlage hätten dem nicht viel entgegenzusetzen. Entscheidend sei die Frage, was Amazon bereits etablierten Autoren anbietet. mehr...
(1 Kommentar)

Reicht Amazon die Hand

Die im Weihnachtsgeschäft präsentierte Preisvergleichs-App von Amazon läutet eine neue Phase im Verdrängungswettbewerb ein. Doch diese Entwicklung zerstört langfristig das System, von dem Amazon selbst lebt, meint Sarah Green. Die Redakteurin der „Harvard Business Review“ sondiert eine Zusammenarbeit von Amazon mit stationären Buchhändlern. mehr...


Amazon plant Buchhandelskette

Der Vorstoß von Amazon in den stationären Handel gewinnt an Fahrt: Nach Medienberichten plant der Onlinehändler, in Seattle ein auf gedruckte Bücher, Tablets und E-Reader spezialisiertes Geschäft zu eröffnen – als Test für eine mögliche Filialkette. mehr...

„Neue Technologien sind zentral“

Die verlegerischen Aktivitäten von Amazon finden ein geteiltes Echo: Die einen sehen besonders die großen Verlage in Gefahr. Andere Akteure wie Georg Reuchlein bleiben gelassen. Die eigentliche Herausforderung der Verlage sieht der Random House-Verleger woanders. mehr...
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Filialisten verhängen Amazon-Embargo

Der Vorstoß von Barnes & Noble im Kampf gegen Amazon findet ein Echo: Auch der zweitgrößte US-Filialist Books-A-Million will keine Amazon-Bücher in die Regale packen. Vordergründig geht es um den exklusiven Vertrieb Amazon-E-Books über den Kindle-Store. Doch das Kräftemessen scheint auch anderen Motiven zu folgen. Update: Auch Kanadas größter Buchfilialist Indigos positioniert sich auf der Seite der Amazon-Boykotteure.  mehr...

„Amazon wird niemals ein deutscher Verlagsriese“

Amazon wird nicht lange Freude am Verlagsgeschäft haben, meint Matthias Ulmer, Geschäftsführer des Eugen Ulmer Verlags. Letztlich werde der Onliner seine verlegerischen Aktivitäten wieder auf Selfpublishing reduzieren. Und zusätzlich Bestseller unter eigenem Label vermarkten. Dafür sei Amazon wiederum auf die klassischen Verlage angewiesen. mehr...
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