Streit ums Agency-Modell

Der ursprüngliche bilaterale Kampf zwischen Amazon und Macmillan hat sich zu einem internationalen juristischen Gerangel entwickelt, von dem die künftigen Machtverhältnisse auf dem E-Bookmarkt abhängen. In den USA und Europa steht das Agency-Modell, mit dem Verlage die Preise für ihre digitalen Bücher binden können, auf der Kippe. buchreport.de zeichnet den Streit in einem Dossier nach.

Apple muss zahlen

Der Supreme Court in Washington hat es abgelehnt, sich mit dem „Agency Modell“ zu befassen. Damit hatte Apple 2013 im Verein mit Verlagen eine Art Preisbindung für E-Books durchgesetzt und war wegen Kartellverstoß verurteilt worden. Jetzt wird die hohe Strafe fällig. mehr...

Schulterschluss mit Apple

 „Da wurde der Falsche verurteilt!“, rufen US-Autoren und Buchhändler dem Obersten Gerichtshof Supreme Court zu: In dem Kartellverfahren gegen Apple haben sich die American Booksellers Association (ABA), der Filialist Barnes & Noble sowie die Autorenvereinigungen Authors Guild und Authors United mit einer gemeinsamen Erklärung an das Gericht gewandt. Tenor: Die wahre Gefährdung des Wettbewerbs auf dem E-Book-Markt geht von Amazon aus. mehr...


Pyrrhussieg der Preiserhöhungen?

Es ist schon einige Monate her, dass große Verlagsgruppen im Konditionenclinch mit Amazon das Prinzip der fixen Preise durchsetzten. Doch die Agency-Strategie der Buch-Konzerne scheint nicht aufzugehen. mehr...

Endgültige Entscheidung

Der Agency-Prozess in den USA ist zu einem Ende gekommen: Ein US-Berufungsgericht hat das Urteil bestätigt, in dem Apple wegen Ebook-Preisabsprachen mit fünf Verlagen schuldig gesprochen wurde. mehr...

Deal mit dem Dominator

Mit Macmillan hat sich der dritte der fünf größten US-Pubkikumsverlage mit Amazon bei den Konditionen für gedruckte und digitale Bücher geeinigt. CEO John Sargent erklärte, dass man entsprechende Verträge mit einer Laufzeit von mehreren Jahren unterschrieben habe, die am 5. Januar 2015 wirksam werden. Wieder enthalten: ein Agency-Passus. Und doch bleiben ein Pricing- und ein Dominanz-Problem. mehr...

Warum wurde nicht Amazon angeklagt?

Der Agency-Prozess in den USA dauert inzwischen so lange, dass wohl nur noch die Justiziare aus den involvierten Verlagen die einzelnen Etappen genau verfolgen. Und doch hat sich am Montag dieser Woche eine neue Entwicklung abgezeichnet, die auch jenseits der Rechtsabteilungen für Interesse sorgen dürfte: Ein US-Berufungsgericht hat die Offensive der US-Regierung gegen die vermeintliche Konspiration von Buchverlagen und Apple kritisch hinterfragt. mehr...

400 Mio Dollar Entschädigung

Die Kartellklage zum Agency-Modell bleibt Gesprächsthema in den USA: Richterin Denise Cote hat den Vergleich zwischen Apple und Verbrauchern abgesegnet. Der Konzern muss demnach 400 Mio Dollar Entschädigung zahlen. Doch es gibt noch ein Schlupfloch. mehr...

Blicke zurück aufs Schlachtfeld

Die Branche reagiert erleichtert auf das Ende des Streits um Ebook-Konditionen zwischen Hachette und Amazon. Die entscheidenden Fragen: Wer geht als Sieger aus der öffentlich ausgetragenen Fehde hervor? Wo ist der Schaden besonders groß? Und welches neue Unheil droht jetzt?  mehr...

Riskante Wette

Apple könnte im Streit um illegale Preisabsprachen beim Verkauf von E-Books 400 Mio Dollar (rund 294 Mio Euro) bezahlen – oder gar nichts. Ob der Konzern in die Tasche greifen muss oder nicht, hängt vom Bestand eines Gerichtsurteils ab, das 2013 zu Ungunsten von Apple gefällt und vom Unternehmen angefochten wurde. mehr...

Hunderte Millionen Entschädigung?

Im Dauerstreit um kartellrechtliche Verstöße bei der Einführung des Agency-Modells hat Apple an einer weiteren Front einen Frieden erzielt. Der E-Book-Händler hat einen Vergleich mit Verbrauchern und US-Bundesstaaten erzielt. mehr...

„Eine radikale Abkehr von Kartellgesetzen“

Apple wehrt sich mit allen Mitteln gegen das Agency-Urteil: Man habe nichts von den angeblichen E-Book-Preisabsprachen zwischen den Verlagen gewusst, erklärt der Konzern – und fordert, dass der Fall neu aufgerollt wird. mehr...

App-Store bleibt außen vor

Das vorerst letzte Kapitel im Agency-Kartellverfahren ist abgeschlossen: Richterin Denise Cote hat die Strafe für Apple festgelegt, die deutlich milder ist, als es das US-Justizministerium ursprünglich gefordert hatte. Die Auswirkungen auf den US-E-Book-Markt werden dennoch groß sein. mehr...

„Nicht Apple würde bestraft, sondern die Verlage“

Die vom US-Justizministerium vorgeschlagenen Sanktionen für Apple sorgen für Unmut in der Buchbranche: Nicht Apple – sondern die Verlage hätten unter den geplanten Einschränkungen zu leiden, protestieren die US-Großverlage. Die im Vergleich getroffenen Vereinbarungen würden so umgangen. mehr...

„Drakonische Einmischung“ ins eigene Geschäft

Nachdem Apple vor einigen Wochen im Agency-Prozess von den Richtern verurteilt wurde, ist nur noch offen, wie Apple konkret bestraft wird. Die US-Regierung spricht sich für Maßnahmen aus, die weit über das E-Book-Geschäft hinausgehen. mehr...

Hohe Strafe für fixe Preise

Die über das Agency-Modell geregelten fixen E-Book-Preise in den USA könnten Apple teuer zu stehen kommen. Nachdem das Gericht den Computerkonzern für schuldig befunden hat, sich mit den Verlagen über die Preisgestaltung abgesprochen zu haben, spekulieren US-Medien über die Höhe des Schadensersatzes. mehr...

Und der Gewinner ist Amazon

Der Buchbranchen-Disruptor Amazon kann sich freuen, schreibt die  „New York Times“: E-Book-Konkurrent Apple ist verurteilt, Wettbewerber Barnes & Noble schwächelt und auch die Verlage sind in ihren Emanzipationsbemühungen zurückgeworfen.  mehr...


Apple verstieß gegen das Kartellrecht

Im Agency-Prozess ist Apple schuldig gesprochen worden, konspirativ mit Verlagen die E-Book-Preise erhöht zu haben. Dies sei ein Verstoß gegen das Kartellrecht. Nach dem Urteil droht Apple eine Schadensersatz-Zahlung. mehr...


„Vor Apple war der E-Book-Markt kaputt“

Seit Montag muss sich Apple vor einem New Yorker Gericht gegen den Vorwurf illegaler Preisabsprachen bei E-Books verteidigen. Der Mail-Wechsel zwischen dem Konzern und Verlegern soll den Vorwurf belegen. Die Richterin hat bereits angedeutet, in welche Richtung sie tendiert. Apple bleibt bei seiner Position. mehr...


Teure Friedenspfeife

Ende des vergangenen Jahres hatte sich Penguin im Agency-Streit schon mit dem US-Justizministerium verglichen. Jetzt folgt eine kostspielige Einigung mit den Bundesstaaten und Verbraucherschützern. In Kürze startet der Prozess gegen Apple. Im Vorfeld sorgt die US-Regierung mit der Veröffentlichung eines Mail-Wechsels von Steve Jobs für Schlagzeilen. mehr...

26 Mio Dollar Strafe für Macmillan

Die Vergleichsverhandlungen zwischen Macmillan, den US-Bundesstaaten und Verbrauchern zum Agency-Modell sind abgeschlossen. Wie „Publishers Weekly“ berichtet, soll der US-Verlag 26 Mio Dollar zahlen – und damit deutlich mehr als ursprünglich verkündet. mehr...

Penguin gibt fixe E-Book-Preise auf

Zur geplanten Fusion mit Random House will Penguin mit weißer Weste antreten. Nachdem der Verlag bereits mit dem US-Justizministerium einen Vergleich zur Agency-Klage geschlossen hat, hat sich die Pearson-Tochter jetzt auch mit der EU-Kommission gütlich geeinigt. mehr...

Macmillan gibt fixe E-Book-Preise auf

Jetzt kämpft nur noch Apple vor dem Kadi gegen den Vorwurf der Preisabsprache: Als letzter der angeklagen Verlage hat Macmillan am Freitag den Vergleich mit dem US-Justizministerium unterzeichnet und damit die Preishoheit für E-Books aufgegeben. Unter Beobachtung des US-Justizministeriums steht auch die deutsche Mutter Georg von Holtzbrinck. mehr...

In weißer Weste zur Hochzeit

Die US-Verlagsgruppe Penguin hat sich nun doch auf einen Vergleich mit dem US-Justizministerium eingelassen. Das gab die Pearson-Tochter am Dienstag bekannt. Hintergrund sei die geplante Fusion mit Random House. Jetzt kämpfen nur noch zwei Parteien vor Gericht um das Agency-Modell. mehr...


Grünes Licht für Agency-Vergleich

Im Streit um mögliche Absprachen zur Durchsetzung des Agency-Modells hat die EU-Kommission den von mehreren Großverlagen und Apple vorgelegten Vergleich abgesegnet. Die beteiligten Unternehmen müssen ihre Agency-Verträge aufgeben. Die Preisbindung hierzulande wird davon aber nicht tangiert. Update: Der Börsenverein hat die Entscheidung von Brüssel, die die Geltung nationaler Preisbindungsgesetze unberührt lasse, inzwischen begrüßt. mehr...

Grünes Licht aus Brüssel?

Im Streit um mögliche Preis-Absprachen beim Vertrieb von E-Books drückt Brüssel aufs Tempo. Offenbar steht die EU-Kommission kurz davor, den von mehreren Großverlagen und Apple vorgelegten Vergleich ohne Abstriche abzusegnen. mehr...

Keine Zeit zu verlieren

Im Streit um das Agency-Modell streben mehrere Großverlage und Apple eine friedliche Lösung mit der EU-Kommission an. Überraschend: Während Holtzbrinck in den USA vor Gericht für das Agency-Modell kämpft, will sich die deutsche Verlagsgruppe in Europa auf einen Vergleich einlassen. Rüdiger Salat (Foto) erklärt, warum. mehr...


Zwangspause für fixe Preise?

Neun Monaten nach den Durchsuchungen von großen Verlagen wegen des Verdachts kartellrechtlicher Verstöße teilt Brüssel die Friedenspfeifen aus. Die EU-Kommission legt einen Vergleich mit HarperCollins, Simon & Schuster, Georg von Holtzbrinck, Hachette Livre und Apple vor, der jetzt noch einem „offenen Markttest“ unterzogen werden soll. mehr...

USA steht vor einer E-Book-Preisschlacht

Der E-Book-Preiskampf in den USA kann wieder beginnen. Richterin Denise Cote hat das Agency-Settlement genehmigt. Die Verlage, die unterzeichnet haben, dürfen den Händlern vorerst keine E-Book-Preise mehr diktieren. Bei allen Unklarheiten, der Sieger der damit ausgerufenen E-Book-Preisschlacht steht fest: Amazon.  mehr...

Zum Dumping freigegeben

Die Gerüchte von Anfang Juli, dass Apple und vier von der EU-Kommission überprüfte Großverlage kurz vor einem Vergleich mit Brüssel stehen, verdichten sich. Demnach wollen die Verlage vorübergehend darauf verzichten, den E-Book-Shops Preisvorgaben zu machen. mehr...

69 Mio Dollar für E-Book-Käufer

Im Streit um Absprachen zur Erhöhung von E-Book-Preisen haben sich die Verlage Simon & Schuster, Hachette Livre und Harper Collins mit den US-Bundesstaaten geeinigt. Der Vergleich läuft auf eine Mio-Zahlung hinaus. mehr...



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