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Streit ums Agency-Modell

Der ursprüngliche bilaterale Kampf zwischen Amazon und Macmillan hat sich zu einem internationalen juristischen Gerangel entwickelt, von dem die künftigen Machtverhältnisse auf dem E-Bookmarkt abhängen. In den USA und Europa steht das Agency-Modell, mit dem Verlage die Preise für ihre digitalen Bücher binden können, auf der Kippe. buchreport.de zeichnet den Streit in einem Dossier nach.

26 Mio Dollar Strafe für Macmillan

Die Vergleichsverhandlungen zwischen Macmillan, den US-Bundesstaaten und Verbrauchern zum Agency-Modell sind abgeschlossen. Wie „Publishers Weekly“ berichtet, soll der US-Verlag 26 Mio Dollar zahlen – und damit deutlich mehr als ursprünglich verkündet. mehr...

Penguin gibt fixe E-Book-Preise auf

Zur geplanten Fusion mit Random House will Penguin mit weißer Weste antreten. Nachdem der Verlag bereits mit dem US-Justizministerium einen Vergleich zur Agency-Klage geschlossen hat, hat sich die Pearson-Tochter jetzt auch mit der EU-Kommission gütlich geeinigt. mehr...

In weißer Weste zur Hochzeit

Die US-Verlagsgruppe Penguin hat sich nun doch auf einen Vergleich mit dem US-Justizministerium eingelassen. Das gab die Pearson-Tochter am Dienstag bekannt. Hintergrund sei die geplante Fusion mit Random House. Jetzt kämpfen nur noch zwei Parteien vor Gericht um das Agency-Modell. mehr...


Grünes Licht für Agency-Vergleich

Im Streit um mögliche Absprachen zur Durchsetzung des Agency-Modells hat die EU-Kommission den von mehreren Großverlagen und Apple vorgelegten Vergleich abgesegnet. Die beteiligten Unternehmen müssen ihre Agency-Verträge aufgeben. Die Preisbindung hierzulande wird davon aber nicht tangiert. Update: Der Börsenverein hat die Entscheidung von Brüssel, die die Geltung nationaler Preisbindungsgesetze unberührt lasse, inzwischen begrüßt. mehr...

Grünes Licht aus Brüssel?

Im Streit um mögliche Preis-Absprachen beim Vertrieb von E-Books drückt Brüssel aufs Tempo. Offenbar steht die EU-Kommission kurz davor, den von mehreren Großverlagen und Apple vorgelegten Vergleich ohne Abstriche abzusegnen. mehr...

Keine Zeit zu verlieren

Im Streit um das Agency-Modell streben mehrere Großverlage und Apple eine friedliche Lösung mit der EU-Kommission an. Überraschend: Während Holtzbrinck in den USA vor Gericht für das Agency-Modell kämpft, will sich die deutsche Verlagsgruppe in Europa auf einen Vergleich einlassen. Rüdiger Salat (Foto) erklärt, warum. mehr...


Zwangspause für fixe Preise?

Neun Monaten nach den Durchsuchungen von großen Verlagen wegen des Verdachts kartellrechtlicher Verstöße teilt Brüssel die Friedenspfeifen aus. Die EU-Kommission legt einen Vergleich mit HarperCollins, Simon & Schuster, Georg von Holtzbrinck, Hachette Livre und Apple vor, der jetzt noch einem „offenen Markttest“ unterzogen werden soll. mehr...

USA steht vor einer E-Book-Preisschlacht

Der E-Book-Preiskampf in den USA kann wieder beginnen. Richterin Denise Cote hat das Agency-Settlement genehmigt. Die Verlage, die unterzeichnet haben, dürfen den Händlern vorerst keine E-Book-Preise mehr diktieren. Bei allen Unklarheiten, der Sieger der damit ausgerufenen E-Book-Preisschlacht steht fest: Amazon.  mehr...

Zum Dumping freigegeben

Die Gerüchte von Anfang Juli, dass Apple und vier von der EU-Kommission überprüfte Großverlage kurz vor einem Vergleich mit Brüssel stehen, verdichten sich. Demnach wollen die Verlage vorübergehend darauf verzichten, den E-Book-Shops Preisvorgaben zu machen. mehr...

69 Mio Dollar für E-Book-Käufer

Im Streit um Absprachen zur Erhöhung von E-Book-Preisen haben sich die Verlage Simon & Schuster, Hachette Livre und Harper Collins mit den US-Bundesstaaten geeinigt. Der Vergleich läuft auf eine Mio-Zahlung hinaus. mehr...

Von Protestbriefen überschüttet

Die US-Buchbranche wehrt sich lautstark gegen die Agency-Klage des US-Justizministeriums: Über 800 Kommentare zu dem von ihr ausgearbeiteten Vergleich mit drei Großverlagen hat die US-Justiz inzwischen erhalten.  mehr...


Deal mit Brüssel

Während sich große Verlage jenseits des großen Teichs aktuell auf das erst in einem Jahr beginnende Gerichtsverfahren vorbereiten, gibt es in Europa in der Agency-Thematik Bewegungen: Vier der fünf von der EU-Kommission überprüften Großverlage stehen nach einem Pressebericht vor einem Vergleich mit Brüssel. mehr...

Verlage müssen 2013 vor den Kadi

Der Zeitrahmen für die Kartellklage gegen Apple und die US-Großverlage Macmillan und Penguin steht. Richterin Denise Cote hat den Verhandlungstermin auf den 3. Juni gelegt. Der Vorwurf: Die Verlage hätten die Preise für E-Books nach Absprache erhöht und damit gegen das Kartellrecht verstoßen.  mehr...

„Vergleich fordert unschuldige Opfer“

Im Rechtsstreit um das Agency-Modell feuert „Barnes & Noble“ scharf gegen die US-Regierung. Der von ihr ausgearbeitete Vergleich mit drei Großverlagen sei nicht im öffentlichen Interesse und gefährde unschuldige Dritte, kritisiert der weltweit größte Buchhändler – und prophezeit düstere Zeiten, sollten Verlage die fixen E-Book-Preise aufgeben müssen. mehr...

„Das Settlement ist sinnlos“

Auf einer E-Book-Konferenz in New York hat Paul Aiken, Chef des US-Autorenverbands, eine Breitseite gegen das US-Justizministerium und Amazon abgefeuert. Und die Branche aufgerufen, gegen das Settlement vorzugehen, das die US-Regierung mit Großverlagen im Agency-Streit abgeschlossen hat. mehr...


„Wir haben für Wettbewerb gesorgt“

Apple hat sich bei Gericht zur Kartellklage wegen Preisabsprachen bei E-Books geäußert. Das Unternehmen habe nicht mit anderen Firmen konspiriert, um den Siegeszug von Amazon zu konterkarieren. Und das Agency-Modell sei lange vor dem Start des iBookstore etabliert worden. mehr...

Separate Sammelklage

Die Sammelklage von E-Book-Kunden gegen Apple und fünf Großverlage wegen möglichen Preisabsprachen für E-Books ist nicht vom Tisch. Der Rechtsstreit kann ungeachtet der Kartellklage des US-Justizministeriums und der Klage von 31 US-Bundesstaaten weiterlaufen, hat eine Richterin entschieden. mehr...

Was die US-Staaten Apple und Verlagen vorwerfen

Der Sammelklage gegen das Agency-Modell haben sich weitere 17 US-Bundestaaten angeschlossen, berichten US-Medien. Damit ist die Zahl der Kläger auf 31 Staaten gewachsen. Im Zuge der aktualisierten Klageschrift wurden auch neue Details bekannt. mehr...

„Amazon treibt den Buchhandel in den Tod“

Im Kampf für das Agency Modell positioniert sich in den USA fast die gesamte Buchbranche auf Seiten der Verleger. Jetzt hat sich auch der Verband der Literaturagenten für fixe E-Book-Preise stark gemacht. In einem Schreiben an das US-Justizministerium fordert der Verband das Ministerium auf, die Offensive gegen das Agency-Modell zu stoppen. mehr...

„Amazon bedroht die gesamte Buchkultur“

Amazon sei dabei, die Buchbranche zu zerstören, meint der New Yorker Verleger Dennis Johnson. Im Video-Interview mit buchreport.de analysiert er die Strategie des Onliners und appelliert an Verlage wie Händler, sich endlich zur Wehr zu setzen. mehr...
(2 Kommentare)

Der Mord unter den Wettbewerbsverstößen

Die Agency-Klage des US-Justizministeriums gegen Apple und fünf große Verlage hat in den USA heftige Kritik an den Kartellwächtern ausgelöst. Rechts-Professoren verteidigen dagegen die Offensive gegen E-Book-Preisabsprachen. mehr...

Kartellklage zieht weitere Kreise

Nach der Klage der US-Regierung und der EU-Kommission wird jetzt auch in Kanada geprüft, ob Apple und fünf Verlage Preisabsprachen für E-Books getroffen haben. Wie kanadische Medien berichten, wurde eine entsprechende Sammelklage eingereicht.  mehr...

„Gefährliche Zeiten für den Buchhandel“

Welche Konsequenzen hat die Klage des US-Justizministeriums gegen Apple und fünf US-Verlage wegen möglicher Preisabsprachen für E-Books? Der Fall des Agency-Modells träfe insbesondere den Buchhandel, weil Amazon den Markt weiter aushöhlen kann, sind sich die meisten Kommentatoren einig. Doch nicht nur in den USA, auch in Europa bedrohten die Entwicklungen den Buchhandel. mehr...

Auf dem Weg zur Lex Amazon

Neben den zahlreichen Patentstreitigkeiten droht Apple jetzt auch ein Kartellverfahren. Doch bei der Klage des US-Justizministeriums steht de facto nicht Apple, sondern der große Rivale aus Seattle im Fokus. Die Apple-Klage könnte auf eine Lex Amazon mit weitreichenden Folgen für die gesamte Buchbranche hinauslaufen. Daniel Lenz kommentiert. mehr...

Drei US-Verlage geben fixe E-Book-Preise auf

Die Klage des US-Justizministeriums gegen Apple und fünf US-Verlage wegen möglicher Preisabsprachen für E-Books wird voraussichtlich nicht für alle Parteien vor Gericht enden: Drei Verlage wollen sich per Vergleich verpflichten, die Preishoheit wieder an die Händler abzutreten. Dennoch müssen sie das Agency-Modell nicht gänzlich aufgeben. mehr...


USA ziehen gegen Großverlage vor Gericht

Das US-Justizministerium hat am Mittwoch Klage gegen Apple und fünf US-Verlage wegen möglicher Preisabsprachen bei E-Books eingereicht. Betroffen ist auch der zur deutschen Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck zählende Verlag Macmillan.  mehr...

Zurück zum Preiskampf?

Im Streit um mögliche Preisabsprachen beim E-Book-Verkauf rückt eine Einigung näher, berichtet das Wall Street Journal. Demnach sind drei der fünf Verlage bereit, das Agency-Modell zu kippen. Die Folge: Amazon könnte wieder dazu übergehen, elektronische Bücher zu Dumpingpreisen zu verschleudern. mehr...

Kartellwächter auf Konfrontationskurs

Es sieht schlecht aus für das Agency-Modell: Die oberste Kartellwächterin der USA, Sharis Pozen, hat angekündigt, jegliche Preisabsprachen zu stoppen. Auch wenn sie niemanden direkt adressiert: Ihre Kritik zielt offensichtlich gegen Buchverlage. mehr...

„Amazon würde den Buchhandel zerstören“

Die Androhung einer Klage gegen mehrere Großverlage wegen Verletzung des Kartellrechts durch das Justizministerium schlägt hohe Wellen. Salman Rushdie meldet sich zu Wort. Und der Chef des US-Autorenverbands Scott Turow (li) attackiert Amazon-Chef Jeff Bezos (re.) in einem offenen Brief. mehr...

Attacke auf Agency-Koalition

Bei der juristischen Offensive gegen Apple und mehrere US-Großverlage wegen Preisabsprachen bei E-Books hat sich ein mächtiger Akteur zu Wort gemeldet: Das US-Justizministerium droht Apple & Co. mit einer Klage wegen Verletzung des Kartellrechts. Die Verlage hoffen weiterhin auf einen Vergleich. mehr...



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